Dienstag, 17. Juni 2014

Mein geheimnisvoller Liebhaber von Bärbel Muschiol














Inhalt:

Soraja spürt an der Bar den Blick eines gutaussehenden Fremden wie einen Kuss, der sie erregt, und erotisches Verlangen in ihr auslöst. Mit Selbstbeherrschung wendet sie sich von dem muskelbepackten Schönling ab, denn sie hat ein Date mit ihrem Ex-Freund Tim, aber Soraja vergnügt sich bereits in Gedanken mit dem Fremden. Die körperliche Anziehungskraft zwischen Soraja und dem geheimnisvollen Fremden ist so stark, dass beide eine wilde und hemmungslose Liebesacht miteinander verbringen! Zunächst scheint die Begegnung ein bedeutungsloser One-Night-Stand zu sein. Aber als Soraja ihre beste Freundin Julia bei einer Familienangelegenheit zur Seite steht, geschieht das Unerwartete: Der schöne Fremde ist Julias Bruder aus den USA …
(Quelle Klarant)



Beurteilung:

Was sich im Klappentext als sehr schöne Liebesstory zum Träumen anhört, entpuppt sich auch als diese. Jedoch mit dem fahlen Beigeschmack von schon oft Dagewesenem: reicher, dominanter Schönling erobert ein bürgerliches normales Mädchen mit leicht devoten Zügen… Dieser Umstand ist der einzige Kritikpunkt den ich hier habe, denn ansonsten finde ich das Buch sehr schön geschrieben.

Der flüssige Schreibstil und die bildhafte Sprache ermöglichen den Leser in die Geschichte einzutauchen. Man findet sich in Soraja wieder, teilt ihre Gefühle und ihre Bedenken. Sehr ungewöhnlich aber schön fand ich das Integrieren von Benjamin Franklins Zitaten, jeweils den Situationen angepasst.

Auch bedient die Autorin auch hier wieder das Kopfkino – nicht nur durch die wirklich geschmackvollen Sexszenen.


Im Großen und Ganzen eine sehr schöne kurzweilige Geschichte über das Finden der großen Liebe, wahrer Freundschaft und sehr geeignet um dem Alltag zu entfliehen.

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