Freitag, 13. Juni 2014

Zweidrittelmond von Natalie Rabengut














Inhalt:

Sabrina ist kein großer Freund von Menschen, Kindern, Tieren, Pflanzen oder lebendigen Digen im Allgemeinen. Lieber arbeitet sie Tag und Nacht. Um für eine Firmenfeier eine Begleitung zu haben, lässt sie sich dummerweise ein Blind Date aufschwatzen. Als das Date sie allerdings versetzt, lernt sie Kai-Uwe mit Bindestrich kennen.
Schnell erkennt sie, dass sie ihre Finger einfach nicht von ihm lassen kann, doch die geeignete Begleitung für die anstehende Firmenfeier ist er in Sabrinas Augen nicht. Also muss ein zweiter Mann her – was soll dabei schon schief gehen?
„Zweidrittelmond“ setzt die Reihe um „Das erste Date“ fort. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können einzeln gelesen werden, sind aber durch wiederkehrende Figuren verbunden.
(Quelle Amazon)



Beurteilung:

Die durchaus menschenscheue Sabrina geht nach einem versetzten Blind Date mit dem smarten Kai-Uwe eine Sexaffäre ein mit einem rapiden Ende. Ohne es zu ahnen hat Kai-Uwe Seiten in ihr zum Klingen gebracht, von deren Existenz Sabrina selbst nichts wusste und ihr Leben nach diesem „Aus“ grundlegend ändert: weg vom ungesunden Workaholic.  Nach 3 Monaten trifft sie zufällig wieder auf Kai-Uwe und sie beginnen eine platonische Freundschaft… Ob das gut gehen kann? Und kann Sabrina sich öffnen und Kai-Uwe in ihr Leben lassen? Und welche Rolle spielt auf einmal der aus Australien zurückgekehrte Robert in Sabrinas Leben? … Man darf gespannt sein!

Natalie Rabengut besticht auch hier wieder mit einem sehr flüssigen Schreibstil. Sie setzt hier die Erwartungen, ihrer „Serie“, die mit „Das erste Date“ begann, fort. Sehr authentisch werden die Protagonisten beschrieben, sowie einfühlsam v.a. die Gefühlswelt von Sabrina beschrieben: deren Ängste und Schutzmechanismen, die sie sich bereits im Jugendalter anlegen musste – im Laufe der Geschichte erfahren wir auch warum - und der Leser kann sich immer mehr in sie hineinversetzen.

Dennoch bleibt Humor nicht auf der Strecke. Ein Schmunzeln schleicht sich beim Lesen immer wieder auf die Lippen. Die Sexuelle und Emotionale Spannung zwischen Kai-Uwe und Sabrina ist von Anfang an greifbar und die erotischen Passagen wurden von der Autorin geschmackvoll in Szene gesetzt.

„Zweidrittelmond“ ist in sich abgeschlossen und kann auch für sich gelesen werden, wer die Reihe nicht kennt und die ersten Bücher nicht hat.


Das Cover und der Titel „Zweidrittelmond“ werden in der Handlung immer wieder aufgegriffen und stehen symbolisch für das Kennenlernen der Beiden, wobei man Mond auch für Sabrina gleichsetzen könnte, denn auch sie verbirgt zu Beginn 2/3 ihrer Persönlichkeit. 

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