Dienstag, 20. Mai 2014

Gefährliche Verführung von Edna Schuchardt















Inhalt:

Tim vergnügt sich unter der Sonne Spaniens mit Alice. Er ist regelrecht süchtig nach ihren Sexspielchen. Alice hat alles, was ein Mann begehrt: Große  Brüste, einen üppigen Körper, am liebsten trägt sie hochhackige Pumps. Doch um die Schöne halten zu können, braucht Tim mehr als Manneskraft, denn Alice erwartet von ihren Lovern mehr. Viel mehr…

Beurteilung:

Zu Beginn hat man das Gefühl, dass zwei Geschichten parallel erzählt werden. Indirekt ist es auch so, wobei sie doch zusammenhängen, was im Laufe der Geschichte noch klar wird.
Zum Einen ist da Tim, der devote Züge an den Tag legt und sexuell von dem Männertraum Alice Sorell abhängig ist. Jedoch erwartet Alice nicht nur Kompatibilität im Bett, sondern v.a. finanzielle Absicherung und Erfüllung all ihrer Luxuswünsche. Aus diesem Grund ist sie auch immer auf der Suche nach ihrem „Sugardaddy“. Finanziell ist Tim am Ende. Ihm lauern seine zwielichtigen Gläubiger im Nacken, er will Alice halten und beschließt deshalb seinen perfiden Plan…

Und dann ist da noch die Liebesgeschichte zwischen Melany und David. Melany findet ihren Nachbarn David bewusstlos und verletzt in seinem Schlafzimmer. Nach notärztlicher Versorgung pflegt sie ihn bis zu seiner Genesung, was gar nicht so einfach ist, da David sehr eigenbrötlerisch ist und unumgänglich. Was Melany bis dahin nicht weiß, ist dass sie es hier mit einem berühmten Autor zu tun hat, dessen Bücher sie überhaupt nicht mag. Melany und David müssen einige Stolpersteine beiseite räumen und überwinden, bis aus ihnen ein Paar werden kann.

Erst als David feststellt, dass sein Manuskript für sein neues Werk gestohlen wurde, erfährt der Leser den genauen Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten: Tim ist der Halbbruder von David.

Neid und Habgier des Halbbruders bedroht das junge Glück von Melany und David. Vor allem da Tim bereit ist bis zum Äußersten zu gehen…

Die Autorin Edna Schuchardt wechselt die Erzählperspektiven zwischen den einzelnen Personen. Selbst aus Sicht des Hundes Edgar wird erzählt. Durch diese Methode versucht sie die Geschichte möglichst interessant zu gestalten.

Wir haben hier zwei Liebesgeschichten, die von Habgier, Neid, Liebe und Selbstaufgabe dominiert sind, kombiniert mit einem Touch Spannung. Ebenso spricht Edna Schuchardt mehr oder weniger das Thema „Geschwisterkonkurrenz“ an.


Das E-Book lässt sich gut lesen und beschert unterhaltsame Stunden, dennoch hat es mich persönlich nicht ganz so angesprochen, da ich es teilweise langatmig fand. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass ich von Edna Schuchardt nichts mehr lesen werde…“Nix als Ärger mit dem Kerl!“ befindet sich bereits auf meinem Kindle…

Vielen Dank dem Klarant Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen