Freitag, 23. Mai 2014

Writing Her Own Story von Annie Stone













Inhalt:

Emma Maddox schreibt über die Liebe. Es gibt nur einen kleinen Haken: Sie weiß nicht wirklich, worüber sie spricht. Sie verlässt sich auf ihre Fantasie, die Kraft ihrer Gedanken und die drei sexuellen Abenteuer, die sie in ihren 30 Jahren hatte. Aber wenn man selbst nicht weiter weiß, kann man ja immer noch Freund Internet befragen. Als sie Drew Tate kennenlernt, begreift sie, dass Fantasie und Wirklichkeit nicht immer deckungsgleich sind. Sie versteht, dass zu einer Beziehung und zu Liebe mehr gehört, als das technische Wissen, Körperteil A auf Körperteil D zu legen und I um J zu wickeln. Doch wahre Menschen kommen nicht mit Bedienungsanleitungen, sie haben eigene Ideen und Gefühle, ihren eigenen Kopf. Während Emma in ihren Geschichten alles bis ins Detail plant, muss sie im echten Leben an die Klippe treten und springen. Und auf dem steilen Fall nach unten muss sie hoffen, dass ihr rechtzeitig Flügel wachsen. Oder, dass Drew sie zumindest auffängt.
Korrigierte Version: 9.4.14
(Quelle: Amazon)

Beurteilung:

Eine sehr einfühlsame Geschichte, die auch Sinn macht!

Über den Inhalt selber möchte ich hier gar nicht viel schreiben, denn sonst wird dem Leser vorneweg schon zu viel verraten… J

Es handelt sich auf jeden Fall um eine sehr emotionale Liebesgeschichte, gewürzt mit Erotik und Humor. Des Öfteren musste ich beim Lesen schmunzeln, bin in Lachen aber auch in Tränen ausgebrochen, so hat mich die Autorin an ihr Werk gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig und in keinster Weise gekünstelt, sondern wirkt sehr erfrischend („wie der Schnabel gewachsen ist“).

Die expliziten Sexszenen sind sehr detailliert beschrieben, aber nicht vulgär, sondern angenehm zu Lesen und dem „Kopfkino“ seinen Lauf zu lassen J

Von der Autorin werden Themen wie Unsicherheit im „wahren“ Leben, echte Freundschaft, Liebe, Offenheit, Ehrlichkeit, Schwäche, Tränen und vieles mehr an Emotionen thematisiert und wunderbar in dem Roman integriert, so dass er sehr authentisch wirkt.

Das Cover verrät erst mal nichts über die Geschichte, aber jetzt im Nachhinein denke ich, dass es sehr gut gewählt ist. Der Titel steht im Vordergrund – es könnte die Geschichte, von jedem Einzelnen von uns sein, weshalb ich es gut finde, dass von dem Paar auf der Bank auch keine Gesichter zu erkennen sind, nur das „Love“ am Boden. Denn der Titel und „Love“ beinhalten schon den „roten Faden“. Es geht um die eigene Geschichte: dem Kampf und dem Eingestehen der Gefühle, was jeder von uns irgendwann schon mal durchgemacht hat.


Annie Stone hat mich nicht enttäuscht! Ich habe bereits „She flies with her own wings“ und „Among the wild flowers“ gelesen (Rezension folgt noch, sobald Band 3 endlich da ist) und war danach von ihrem Schreibstil bereits überzeugt, so dass ich ihre Bücher sehr empfehlen kann.

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