Sonntag, 18. Mai 2014

Eine Tüte voll Probleme von Laura Sommer













Inhalt:

Die sechsundzwanzigjährige Lexy sieht sich mit großen Problemen konfrontiert.
Ihr Freund nervt, ihre Schwiegermutter in spe sowieso und auf der Arbeit wird sie von ihren Kolleginnen gemobbt. Zeit, etwas daran zu ändern! Nur leider gerät sie dabei in noch viel größere Schwierigkeiten, denn Constantin, der Sohn ihres Chefs, zieht einfach bei ihr ein und jetzt gehen ihre Probleme erst richtig los.
Diese Geschichte vereint viele Emotionen. Es ist traurig, witzig, aufwühlend und berührend.
Zirka 130.000 Wörter
499 Normalseiten
(Amazon zeiht erfahrungsgemäß 25% der Seitenzahlen ab, da auf US Format umgerechnet wird)
Wenige, erotische (teils explizite) Szenen enthalten!


Beurteilung
                
Mein erster Chick-Lit-Roman. Nach einem etwas holprigen Romanbeginn, fand ich dann dennoch in den Roman hinein. Der Grundgedanke der Geschichte von Lexy ist, dass man mit Ehrlichkeit und Fleiß im Leben weiterkommt, egal wie schlimm die eigene Vergangenheit ist.

Die Hauptprotagonistin Lexy hat ihre dunklen Schatten der Vergangenheit nicht verarbeitet, sondern nur verdrängt. Weshalb sie sich anderen Mitmenschen gegenüber reserviert verhält, sich selbst in eine Außenseiterrolle katapultiert und zum Mobbingopfer wird, da sie auf die falschen „Freunde“ setzt. Wahre Liebe, hat sie in ihrem Leben nie erfahren, weder von der Familie noch von ihren zwei Beziehungen. Dennoch kämpft sie sich durchs Leben, sticht mit Fleiß und Ehrgeiz hervor, was wiederum Neider hervorruft!

Ihr Gegenpart in dem Roman ist ihr One-Night-Stand Constantin, der sich im Nachhinein als ihr Juniorchef entpuppt… Durch eine List schleicht er sich in ihr Leben, in ihre Wohnung und schlussendlich in ihr Herz. Kann Lexy ihre dunkle Vergangenheit hinter sich lassen und wird dieses Geheimnis ihrer Beziehung etwas anhaben können?

Wie oben schon kurz erwähnt, fand ich den Romanbeginn etwas holprig und hatte zuerst Problem in die Geschichte zu finden. Erst nach und nach erfährt man in kleinen Häppchen, dass Lexy in ihrem Leben etwas sehr Schreckliches erlebt hat. Was wird nach etwa ¾ des Romans klar. Dennoch gelang es Laura Sommer dann mich so zu fesseln, dass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte und gespannt auf das Ende war!
Die Autorin wagt sich mit „Eine Tüte voll Probleme“ an ein sehr heikles und wie ich finde schwieriges Thema heran.


Das Cover ist sehr schön und spiegelt auch indirekt den Charakter von Lexy wieder. Ich finde es sehr gelungen und authentisch für diesen Roman.

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