Montag, 27. Oktober 2014

Immer wieder Verführung von Don Both















Inhalt:

Der dritte Teil der Erfolgsserie:

Tristan Wrangler, provokanter Nobel-Sexklubbesitzer und eiskalter Geschäftsmann, glaubt nicht an die Liebe oder gar an das Schicksal. Das ändert sich auch nicht, als Vorzeigefrau Mia Engel in sein Leben stolpert – zum zweiten Mal. Die beiden teilen eine Vergangenheit, aufgrund derer Tristan zu jenem dunklen Mann wurde, der er heute ist. Von ihrer absoluten Hingabe und Liebe zu ihm geleitete, lässt sich die junge Frau auf ein gefährliches Spiel ein. Denn der neue Tristan will sie breche, so wie er gebrochen wurde, als sie vor acht Jahren sein Dasein zerstörte. Drei Monate haben sie Zeit, um jeweils ihren Plan auszuführen.

Sein Verstand sagt: „Schlampe“ – sein Herz: „Baby“. Ihr Verstand sagt „Flieh!“ – ihr Herz: „Kämpf!“

Was wird siegen?
(Quelle Amazon)



Beurteilung:


Die Autorin macht hier einen Zeitsprung von 8 Jahren. Unsere beiden Protagonisten haben sich weiterentwickelt – im positiven und negativen Sinn – und treffen unerwartet wieder aufeinander. Jahrelang versuchten sie ihre Gefühle unter Verschluss zu halten, die jetzt mit voller Wucht an die Oberfläche brechen… Hass gegen Liebe, was wird siegen? Gibt es noch Hoffnung oder hat der „Verrat“ alles zerstört?

Zu Beginn dieses Teiles ist man emotional hin- und hergerissen, da man beide Sichtweisen irgendwie verstehen kann: die verletzten Gefühle, die Enttäuschungen und der Kampf ums Überleben – auf beiden Seiten, aber auch die bedingungslose Liebe Mias.

Wie schon in „Immer wieder samstags“ und „Immer wieder samstags – reloaded“ nimmt uns die Autorin Don Both mit in die Gefühlswelt von Mia und Tristan. Nach und nach erfahren wir häppchenweise Informationen über die letzten acht Jahren und der momentanen Gefühlswelt der beiden Hauptprotagonisten, sowie ihrer Intensionen.  Als stilistisches Mittel verwendet Don Both hier die wechselnde personalisierte Erzählperspektive. Innerhalb kürzester Zeit ist man wieder in den Plot und die vorherrschenden Gefühle eingebunden, so dass ein Weglegen des literarischen Werkes nur schwer möglich ist.

Die sexuelle Spannung und das erotische Knistern zwischen Mia und Tristan sind beinahe greifbar. Die expliziten Szenen werden auch hier wieder von der Autorin geschmackvoll und sinnlich in Szene gesetzt.

Wiedererkennungswert hat hier die erneut verwendetet vulgäre Sprache, die sich wie ein roter Faden durch die Reihe zieht und „wie die Faust aufs Auge“ dazu passt. Leider endet das Lesevergnügen durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil viel zu schnell mit einem offenen Ende… Fortsetzung folgt! (zum Glück für uns Leser – aber leider erst 2015!)

Auch treffen wir hier wieder auf uns bereits bekannte Widersacher: Eva Eber – in einer Rolle, die uns als Leser ebenso wie Mia mehr als entsetzt.

Dachte man nach dem ersten oder zweiten Teil, dass eine Steigerung nicht mehr möglich sei, belehrt uns Don Both hier: sie zaubert immer wieder Überraschungen „aus dem Hut“ mit denen der Leser im Vorfeld nicht rechnen kann: Eva, Robbie – nur um einige zu nennen.

Hass gegen Liebe, Vernunft gegen Gefühle … ein „Kampf“ der sich durch das ganze Buch zieht, denn am Ende kann nur einer gewinnen!

Sehr gelungen ist auch die Leseprobe aus dem nächsten Teil der Reihe, die Lust auf mehr macht und den Leser schon auf das positive Ende einstimmt:
 „Dank Mia fand ich wieder meinen Weg. Wie immer ließ sie mich das Gute in mir entdecken, weil sie immer die Einzige war, die etwas Positives in mir erkannte. Egal wie widerlich ich mich verhielt. Sie glaubte immer an das Gute, weil es in ihr selbst nichts anderes gab. Der Mensch schließt immer von sich auf andere …“


Es handelt sich hier um eine Reihe, deren Bücher aufeinander aufbauen und deshalb nicht einzeln, sondern in chronologische Reihenfolge zu lesen sind. Zwischen „Immer wieder samstags – reloaded“ und „Immer wieder Verführung“ gibt es noch ein Bonusbuch „Immer wieder spezial“.

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