Montag, 27. Oktober 2014

Immer wieder samstags - reloaded von Don Both














Inhalt:

Mia Engel ist immer noch siebzehn Jahre jung, mollig und stammt nach wie vor aus ärmlichen Verhältnissen. Das ist aber auch schon alle, was beim Alten geblieben ist. Denn ihr persönlicher Sexgott hat nicht nur die Schönheit hinter der Fassade des Truthahns wahrgenommen, sondern ist Mia-Baby sogar regelrecht verfallen. Endlich hat er sich eingestanden, dass es wichtigere Dinge gibt als oberflächliche Attraktivität. Während die beiden darin schwelgen, ihren sexuellen Horizont stetig zu erweitern, braut sich Ärger zusammen, und zwar im Form von Eva Eber (macht ihrem Nachnamenalle Ehre) sowie Harald Engel (Teil der wütenden Erzeugerfraktion) … Werden ihre Seelen trotz der Widrigkeiten erkennen, was ihre Körper schon lange wissen – und zwar dass sie unwiderruflich zusammengehören?

Ein Mann, ein Wort, ein Fi****

Zweiter Teil des Amazon-Bestsellers! Wagen Sie den Sprung … und sehen Sie hinter das Offentsichtliche.
(Quelle Amazon)



Beurteilung:

Was tun, wenn man endlich seine wahren Gefühle erkennt und zulässt? Man jedoch den Menschen, den man über alles liebt von sich gestoßen und verletzt hat? Gibt es noch Hoffnung? Und was tun, wenn die Neider sich zusammenschließen und das Glück zerstören wollen? Kann Liebe alle Widersachern und Intrigen standhalten?

Auch im 2. Teil der „Immer wieder samstags“ Reihe besticht Don Both mit ihrer vulgär angepassten Wortwahl und ihrem sehr flüssigen Schreibstil. Wie schon im ersten Teil ermöglicht sie uns auch hier durch den Wechsel der personalisierten Erzählperspektive in die Köpfe und die Gedankenwelt der Hauptprotagonisten einzutauchen. So dass man innerhalb weniger Zeilen bereits wieder vollständig in die Handlung und die Emotionen eingebunden ist.

Selbsterkenntnis, wahre Gefühle, Hass, Neid, Missgunst, Intrigen und Täuschung, aber auch bedingungslose Liebe, bis hin zur Selbstaufgabe bilden die Eckpfeiler dieses Teiles. Sehr emotional erleben wir hier die beiden Hauptprotagonisten, ihr „Füreinander-Einstehen“ und ihr Kampf gegen alle Widrigkeiten. Umso entsetzter ist der Leser über das unvorhersehbare Ende…

Das Ende musste ich erst mal sacken lassen… und unterschiedliche Emotionen machten sich bei mir breit: von Wut über Tränen bis hin zur Verzweiflung – und natürlich enorme Neugier wie es mit den Beiden nach diesem Ende weitergeht! Don Both lässt einen fassungslosen Leser zurück, der regelrecht nach der Fortsetzung lechzt.


Dennoch könnte die Liebesgeschichte nicht schöner sein. Nichts desto trotz laden Tristan und Mia den Leser wiederum zum Träumen ein. Ein unvergessliches Lesevergnügen, das schon beinahe in eine Sucht mündet.

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