Donnerstag, 17. Juli 2014

Was sich liebt, das rächt sich nicht von Rose Snow










Inhalt:

Manche Dinge tut man nicht. Frau aber schon.
Maya ist wieder Single – und dabei kann es auch gerne bleiben. Doch dann stellt der gutaussehende Holger Mayas frisch sortierte Welt auf den Kopf, Herzklopfen und Gänsehaut inklusive. Leider wird aus Wolke sieben ganz schnell Hölle acht – denn Holger hat nicht nur ein Geheimnis, er betrügt Maya auch noch. Als ihre durchgeknallte Freundin zur sofortigen Rache rät, entspinnt sich ein verhängnisvoller Plan …
(Klappentext)


Beurteilung:

Es handelt sich hierbei um eine sehr skurrile und witzige Geschichte. Maya versucht alles um die Probezeit für den ersehnten Mietvertrag zu überstehen und arrangiert sich auch mit den mehr als skurril anmutigen Paragraphen der Hausordnung, wie z.B. nur jede 2. Treppenstufe benutzen um den Geräuschpegel niedrig zu halten. Nicht geplant ist dabei, dass Holger und seine fast 16jährige Tochter Katja ihr Gefühlsleben durcheinanderbringen. Während Holger sie verehrt und begehrt, lehnt Katja sie kategorisch ab und macht ihr u.a. das Leben zur Hölle. Wäre da nicht nur die Eifersucht, die an Maya, nach dem Flop ihrer letzten Beziehung, nagt: Als sie der Meinung ist, Holger würde sie betrügen, schaltet sie eine „Racheagentur“ ein … Nur leider läuft in dieser auch nicht alles rund und es kommt wie es kommen muss: Chaos und Verwirrung pur… Maya kämpft wie verrückt um ihre „neue“ Liebe zu beschützen, mit überraschendem Ausgang …

Das Autorinnenduo von Rose Snow besticht durch einen angenehmen Schreibstil. Bereits auf der 2. Seite muss man als Leser über die sonderbare Hausordnung und Bewohner schmunzeln. V.a. das Geheimnis um Lady Grazie und die Auflösung dazu, sowie der bizarre Herr Schönrichtig tragen ihr Päckchen dazu bei. Bei Lady Grazie handelt es sich um ein Stoffschwein, welches ein dauerhafter Begleiter in sämtlichen seltsam anmutenden Gegebenheiten darstellt.

Wie vorhin schon kurz erwähnt handelt es sich hier um eine gut zu lesende Lektüre, ideal für den Sommerurlaub: lustig, skurril und „leichte Kost“. Dennoch wird auch das Kopfkino mit beschäfftigt: wer steckt hinter den Unannehmlichkeiten für Maya und welche Rolle spielt eigentlich die Patentante Felicitas?! Und kann der Racheplan vereitelt werden?

Stellenweise erreichen Rose Snow auch eine Identifizierung mit Maya. Denn wem ist es nicht schon mal passiert in den unmöglichsten Situationen noch zusätzlich in ein Fettnäpfchen zu treten? Die Gefühle und Gedanken werden in diesen Situationen sehr authentisch beschrieben.

Passend zum Titel ist auch das Cover gewählt: eine Frau mit einem Teufelsdreizack hinter dem Rücken: denn in jedem von uns steckt doch ein kleiner Teufel, der ab und an auf Rache aus ist…

Eine gelungene Lektüre für „Zwischendurch“, um abzuschalten und sich in eine verrückt  verdrehte Welt entführen zu lassen.


Vielen Dank an Rose Snow, dass ich einer der „Vorableser“ sein durfte!

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