Donnerstag, 24. Juli 2014

Feuer und Stein von Diana Gabaldon






















Inhalt:

Man schreibt das Jahr 1946. Claire Beauchamp Randall, die während des Krieges als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in Schottland. Schon bald zieht ein alter magischer Steinkreis in der Nähe ihrer Pension Claire in seinen Bann – eigentlich ganz untypisch für die patente und sehr rational eingestellte junge Frau. Als sie eines Tages nichtsahnend einender Steine berührt verliert sie das Bewußtsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr des Herr 1743. Zu dieser Zeit ist das Leben in den Highlands geprägt von Rebellion und Verrat, von beginnender Aufklärung und finsterem Aberglauben. Und dank ihres seltsamen Auftretens sowie ihrer beeindruckenden Kenntnisse gerät die unfreiwillige Gesandte aus dem 20. Jahrhundert bald in den Ruf, eine leibhaftige Hexe zu sein. Glücklicherweise findet sich ein Beschützer für Claire: Jamie Fraser, der aufständische Clanführer, ein prächtiger Bursche mit breiten Schultern, feuerrotem Haar und einer Leidenschaft, vor der Claire nur zu gern kapituliert. Bis sie sich entscheiden muß – zwischen der Zukunft, in die sie gehört, und der Vergangenheit, in der sie lebt …
(Klappentext)


Beurteilung:

Hierbei handelt es sich um einen sehr anspruchsvollen Roman aus der Feder von Diana Gabaldon. Die Autorin besticht durch ihren sehr angenehmen und fesselnden Schreibstil. Sowie betrieb Diana Gabaldon für ihren Roman ausführliche Recherchearbeit der schottischen Geschichte. Diese Leidenschaft und Hingabe spiegelt sich auch in ihrer Geschichte wieder.

Im Grunde erzählt sie hier zwei Liebesgeschichten parallel, die durch Claire verbunden sind. Die eine ist 1946 beheimatet und die andere 1743.

Im Jahr 1743 müssen Claire und Jamie viele Hindernisse, Intrigen und Kriegsgefahren bewältigen. Erschwert wird das Ganze noch durch den politischen Umbruch in Schottland und Claires anfängliches Bemühen in „ihre“ Zeit zurück zu kehren. Als Jamie von Claire ihre wahre Identität erfährt, bringt er seine große Liebe zum sagenumwobenen Steinkreis. Wie wird sich Claire entscheiden? Kehrt sie ins Jahr 1946 zurück, oder hat diese wahre, reine Liebe eine Chance?

Diana Gabaldon beschreibt authentisch und eindrucksvoll sowohl die Natur, Gegend, Clanverstrickungen und den politischen Umbruch in Schottland, als auch die Liebe zwischen Jamie und Claire. Die Liebe der Beiden ist beinahe greifbar, die Gefühle und Ängste sehr nachvollziehbar und auf den Leser übertragbar.

Die beiden Hauptprotagonisten werden sehr ausdrucksstark und sympathisch beschrieben, nie übertrieben oder langweilig.


Auf 800 Seiten schafft es die Autorin den Leser in eine komplett andere zeitliche Epoche zu entführen, die voller Liebe, Intrigen und Hoffnung ist, und zum Träumen einlädt. Nie erscheint der Roman langweilig oder langwierig. Ein sehr gelungener Auftakt ihrer Highland-Saga, der gleichzeitig neugierig auf den nächsten Band macht…

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