Sonntag, 13. Juli 2014

Gib mir meinen Stern zurück von Amanda Frost















Inhalt:

Dass ausgerechnet ein Chaot wie Rafael seinen Planeten Siria vor dem Aussterben retten soll, hätte er selbst nie für möglich gehalten. Und doch findet er sich plötzlich in München wieder, um mit der bildschönen, aber egozentrischen Schauspielerin Angelina Russo für Nachwuchs zu sorgen. Dummerweise gibt es nichts, was die bissige Diva mehr verabscheut als Kinder. Pech für Rafael – und Glück für Valerie, Angelinas Assistentin. Denn im Gegensatz zu ihrer Chefin ist sie zutiefst von dem attraktiven Mann mit den überirdisch strahlenden Augen fasziniert. Und spätestens als sie ein zottiges Tier in seiner Wohnung findet, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, gerät ihrer beider Leben mächtig aus den Fugen.

Ein fantastischer Liebesroman gewürzt mit einem guten Stück Erotik und einer Brise Humor!
(Quelle Amazon)


Beurteilung:

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, schaffte mich der Roman nach und nach zu fesseln.

Die Autorin beschreibt gelungen durch ihren bildhaften Schreibstil den Planeten Siria und dessen drohendes Aussterben, sowie den Entschluss des Rates Siria durch eine „Erdenfrau“ zu retten. Für die geheime Mission wird das Ratsmitglied Rafael ausgewählt. Erst mal auf der Erde angekommen muss dieser mit den Gepflogenheiten, der Sprache und der exzentrischen Angelina Russo klarkommen. Missverständnisse sind vorprogrammiert, ebenso zwischenmenschliche Schwierigkeiten. So verliebt sich nicht etwa Angelina in den smarten Rafael, sondern deren Assistentin Valerie. Wie wird der Rat dies auffassen? V.a. da bei Valerie, wie es scheint eine Unfruchtbarkeit vorliegt? Wird sich Rafael auch in die nette Assistentin verlieben? Gibt es eine gemeinsame Zukunft und kann der Planet dennoch gerettet werden? Oder sucht der Rat für Rafael eine andere geeignete gebärfreudige Erdenfrau?

Wie eben schon kurz erwähnt verwendet die Autorin eine bildhafte Sprache und Beschreibungen, so dass sich vor dem inneren Auge des Lesers ein Bild des Planet Siria projiziert. Ebenso werden so die Schwierigkeiten des „Außerirdischen“  auf der Erde greifbar.

Sehr anschaulich beschreibt Amanda Frost die Gefühlswelt der einzelnen Hauptprotagonisten Valerie und Rafael. Wechselnd aus der Sicht von Val und Rafael, so dass der Leser auch komplett in die Gedankenwelt des Jeweiligen integriert wird und hinter die Fassade sehen kann.

Neben Humor und knisternder Erotik ist der Roman mit einer Vielfalt an Emotionen gespickt. Spätestens bei Rafaels Rückkehr nach Siria, überwiegt die greifbare Traurigkeit und Verzweiflung Valeries, welche mich zum Weinen brachte. … Und später dann Freude über das unerwartete Happy-End :-)

Gelungen finde ich auch den integrierten Ausblick zu Band 2 „Sei mein Stern“ der Siria-Serie. Gleichzeitig schließt Band 1 ab und Band 2 findet seinen Anfang. Wobei meiner Meinung nach die einzelnen Bücher in sich abgeschlossen sind (kann jetzt nur von Band 1 sprechen) und einzeln gelesen werden können.

Die Startschwierigkeiten liegen in meinem Fall wohl daran, dass es zum Teil in Sci-Fi einzuordnen ist, was normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre ist. Jedoch legte sich das nach und nach, so dass ich auch am Ende den Roman nicht mehr weglegen wollte.


Vielen Dank Amanda Frost für die Bereitstellung dieses Rezensionexemplars, das mir ermöglichte in eine anderes Genre mit einzutauchen. 

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