Freitag, 25. Juli 2014

Bis Mittwoch unter der Haube von Catherine Bybee















Inhalt:

Bis Mittwoch unter der Haube ist der Auftakt der Bybees populärer Weekday-Brides-Serie.

Blake Harrison, reich, adelig, charmant, muss bis spätestens Mittwoch verheiratet sein. Er hofft dabei auf die Hilfe von Sam Elliot. Doch statt dem erwarteten seriösen Heiratsvermittler sitzt Blake nun einer Frau gegenüber: Samantha Elliot. Sie ist schön, weiß was sie will und hat eine Stimme, für die Männer normalerweise 0900er –Nummern wählen.

Die Besitzerin des Eheanbahnungsinstituts Alliance steht nicht mit auf der Liste der heiratswilligen jungen Damen. Bis Blake ihr für ein einziges Ehejahr zehn Millionen Dollar bietet. Was klingt wie ein unmoralisches Angebot, ist für Samantha eine riesige Hilfe: Mit dem Geld kann sie die Pflege- und Behandlungskosten für ihre Schwester bezahlen. Sie darf sich nur nicht anmerken lassen, wie anziehend sie ihren Ehemann auf Zeit findet, und nicht in seinem Bett landen.

Aber Blakes heiße Küsse und sein sexy Charme sind einfach unwiderstehlich.

Liebe ist im Ehevertrag der beiden allerdings nicht vorgesehen.
(Klappetext)



Beurteilung:

Es handelt sich hier um einen sehr unterhaltsamen Liebesroman von Catherine Bybee. Die Handlung wurde von der Autorin geschmackvoll in Szene gesetzt und die Hauptprotagonisten sympathisch dargestellt.

Die Hauptprotagonisten üben eine gegenseitige Anziehungskraft aufeinander aus, obwohl sie jeweils dem anderen Geschlecht misstrauen. Jeder kämpft mit den Schatten seiner Vergangenheit. Die eine mehr, der andere weniger. Sam entstammt einer ehemals wohlhabenden Familie, bis ihr Vater verhaftet wird, ihre Mutter Suizid beging und ihre Schwester beim Versuch eines solchen zum Pflegefall wurde und seitdem auf die finanzielle Unterstützung von Sam angewiesen ist. Wären da nicht auch noch diese massiven Schuldgefühle bei Sam: sie gibt sich an dem ganzen familiären Unglück die Schuld… Deshalb ist es um so wichtiger, dass sie endlich in „betuchteren“ Kreisen mit ihrer Heiratsvermittlungsagentur „Fuß fasst“. Blake Harrison ist ihr Schlüssel zu diesen Kreisen.

Von Beginn an ist die sexuelle Anziehungskraft und Spannung zwischen Sam und Blake greifbar. Verstärkt wird das Ganze dann noch durch die Heirat. Plötzlich erwachen in Blake Gefühle, die er sich vorher nie erträumt hätte: Beschützerinstinkt und uneingeschränktes Vertrauen in (s)eine Frau. Jedoch wer integriert im Hintergrund gegen Sam und wie will Blake die Bedingungen des Testamentes Sam erklären? Kann er es schaffen sich ihr wirklich komplett zu öffnen und gibt er der aufkommenden Liebe eine Chance?

Catherine Bybee lässt hier eine Reihe von Emotionen in ihre Liebesgeschichte einfließen: Vertrauensbruch, Verrat, Eifersucht, Hilflosigkeit, Kampf um die große Liebe und v.m. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Geschichte lässt sich gut lesen.

Die Liebesszenen werden Großteils nur angedeutet und erscheinen deshalb herrlich sinnlich-erotisch. Auch wenn der Plot etwas kitschig rüberkommt, erleidet der Roman dadurch keine Einbußen: Romantik, Kopfkino und Zeit zum Träumen bleiben.


Eine ideale Sommerlektüre: leicht und einfach.

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