Samstag, 26. Juli 2014

Hände weg vom Quaterback von Poppy J. Anderson















Inhalt:

Mitch Cahill war ein grandioser Quaterback und gefeierter Footballgott, der alles besaß, was er sich nur hätte wünschen können. Doch einige Auswärtsspiele, Groupies und eine Knieverletzung später ist er geschieden und muss sich vom Profifootball sowie von den New York Titans verabschieden. Letzteres macht ihm nichts aus, aber die Trennung von seiner Exfrau hat er auch nach vier Jahren kaum verwunden und tut sich schwer damit, wieder eine Beziehung einzugehen. Dank eines Postens als Geschäftsführer in seinem alten Verein ist er jedoch so abgelenkt, dass sein Liebesleben kaum von Belang für ihn ist. Vor allem als er bei der Arbeit mit Avery Lancaster aneinandergerät, schweifen seine Gedanken immer wieder zu der herrischen und unbeschreiblich hübschen Frau ab, die ihn bei ihrer ersten Begegnung einen abgehalfterten Ex-Footballspieler genannt hat. Es widerstrebt ihm aus tiefstem Herzen, mit dieser Furie zusammenzuarbeiten, doch es bleibt ihm nichts anderes übrig. Sobald Mitch erkennt, wie sie wirklich ist, und er ihre weiche Seite entdeckt, ist er hin und weg. Aber schafft er es auch, Averys Vertrauen zu gewinnen?

„Hände weg vom Quaterback“ ist der mittlerweile neunte Band der „New York Titans“-Reihe. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können einzeln gelesen werden.
(Quelle Amazon)



Beurteilung:

Auch hier enttäuscht Poppy J. Anderson ihre Lesefans nicht. Mit gewohnt angenehmen und bildhaften Schreibstil, vereinnahmt sie den Leser bereits auf der ersten Seite. Der Leser findet sofort in das Geschehen und in die Charaktere hinein.

Sehr humorvoll beschreibt die Autorin v.a. das erste Zusammentreffen von Mitch und Avery. Missverständnisse über Missverständnisse… Die Emotionen kochen bereits hier über und der Leser muss unweigerlich beim Lesen schmunzeln.

Doch behandelt der Roman auch ernste Themen wie Vertrauen, Zusammenhalt, Freundschaft, Eifersucht, Unsicherheit und Liebe. Beide Hauptprotagonisten erlebten in ihrer Vergangenheit schwere seelische Verletzungen deren Bewältigung noch nicht abgeschlossen ist. Und dann ist da ja auch noch Averys Sohn, den Mitch in sein Herz lässt. Kann er die Erwartungen erfüllen? Wie wird sich die beginnende Freundschaft zwischen Mitch und Avery entwickeln? Können sie ihre Ängste ablegen und sich füreinander öffnen? Und welche Rolle spielt Mitch Ex-Ehefrau in dem Ganzen?

Wie oben angedeutet, wird auch das Kopfkino beschäftigt. Vieles wird erstmal nur angedeutet und der Leser kann sich seine eigenen Gedanken machen. Sehr einfühlsam werden die Gefühlslagen der Protagonisten beschrieben, so dass auch zwischendurch kein Auge trocken bleibt: man leidet und weint mit ihnen.

Zum Inhalt selber möchte ich nichts verraten. Obwohl es bereits der neunte Band der Reihe ist, bleibt Poppy J. Anderson ihrem Schreibstil treu und dem Leser nichts schuldig. Die Handlungen sind authentisch, einfühlsam und ansprechend.

Auch hier lässt das Cover gleich wieder auf eine Folge der „Titans“ schließen: der obligatorische Football.


Wie man unschwer aus meiner Rezension schließen kann, ist auch dieser Band wieder sehr gelungen und ich freue mich schon auf weitere!

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