Donnerstag, 4. September 2014

Sophias Dreams (The Tower3) von Kera Jung














Inhalt:

Sophia ist mit ihrem bescheidenen Dasein als Zimmermädchen im Tower recht zufrieden. Hier genießt sie jene Sicherheit, die sie in der „echten“ Welt so vermisst hat.
Zudem muss sie im Elfenbeinturm nicht häufig eigenständig denken-, was durchaus positiv ist, denn sie gibt sich lieber ihren Träumereien hin. Besonders denen von Mr. Smith, dem Mann, den sie als ihren persönlichen Gott auserkoren hat. Leider weiß der nichts von seinem Glück, doch selbst das verhält sich genau so, wie Sophia es will.
Ein eher kleiner Zwischenfall bauscht sich unvorhersehbar zu einer Existenz umwälzenden Katastrophe auf, in deren Folge Sophia plötzlich um ihr geliebtes Leben innerhalb des gigantischen Bauwerks bangen muss.
Wer kann ihr aus diesem Schlamassel helfen, wem soll sie trauen?
Paul, dem windigen Geschäftsmann, der es gut mit ihr meint, auch wenn er nicht der Schönste ist, oder doch dem attraktiven, aber mittellosen Barmann, Ethan?
Herz vs. Verstand – was wird siegen?

The Tower – die Serie
Lust, Intrigen, Verwicklungen und Schicksalsschläge, wie sie das Leben schreibt. Unzählige Möglichkeiten, Menschen und Meinungen, Liebe und Hass. Tabulose Erotik.
Jeder Teil ist ENTWEDER von Kera Jung ODER Don Both geschrieben, aber in sich abgeschlossen und mit einem hübschen Happy End versehen!
(Quelle Amazon)


Beurteilung:

Dieser Tower-Roman entstammt der Feder von Kera Jung.

Mir persönlich hat er nicht so gut wie die beiden ersten Teile (von Don Both) gefallen. Was aber nicht am Schreibstil lag, sondern eher am Plot. Die Geschichte selber an sich, sagte mir nicht so zu. Ich fand sie etwas langatmig und hatte das Gefühl nicht von der Stelle zu kommen. In diesem Tower-Teil hatte ich das Gefühl einen Science Fiction Roman in der Hand zu halten. Erst zum Ende hin, wurde es interessant, realistisch und zum Krimi – kurz.

Der Schreibstil von Kera Jung  ist angenehm zu lesen. Die Hauptprotagonistin wirkt etwas naiv und hilflos – konnte mich leider nicht so ganz mit ihr identifizieren.

Die einzelnen Sexszenen wurden sinnlich und geschmackvoll beschrieben. Durch explizite Beschreibungen fand auch das Kopfkino Beschäftigung.

Da ich normalerweise von den Kera Jung Büchern mehr als begeistert bin, was an dem flüssigen, angenehmen und bildhaften Schreibstil, sowie an der hervorragenden Wortwahl und den gefühlvollen Geschichten der Autorin liegt, buche ich dieses Buch unter „Versuch-etwas-Neues-auszuprobieren“ ab und gebe den folgenden Tower-Bücher auf jeden Fall eine Chance.


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