Dienstag, 9. September 2014

Liebe auf den letzten Klick von Anne Gard















Inhalt:

Lizzy Rosenmüller kann es kaum glauben: Hier liegt sie mit Paul, den sie vor wenigen Stunden noch gar nicht kannte, auf einem schicken Hotelbett. Mittendrin in einem heißen Date. Und beiden geht es nur um eines: unkomplizierten, guten Sex. Dabei wollte Lizzy über Friendscout doch die große Liebe finden. Ihre Kinder und der Ex-Mann sind fast aus dem Haus, und nun heißt es, noch mal von vorne anfangen. Unerschrocken klickt sich Lizzy durch die Männerwelt und probtiert von ramantisch-schüchternen Treffen bis hin zu aufregenden Fesselspielen alles aus. Eine sexy abenteurlustige Suche nach Mr. Right, mit vielen komischen aber auch äußerst befriedigenden Erlebnissen. Lizzy Rosenmüller entdeckt die Welt des Online Datings, und ganz nebenbei sich selbst …
(Quelle Amazon)


Beurteilung:

Anne Gard beschreibt in ihrem Buch die verzweifelte Suche von Lizzy Rosenmüller nach Mr. Right, nach ihrer gescheiterten Ehe. Auf der Suche nach der großen Liebe über ein Online-Singleportal, lernt Lizzy in teilweise bizarren Dates viel über ihre eigene Sexualität und über die Vorlieben der einzelnen „Prinzen“.

Die Autorin gibt sehr humorvoll  ihre verzweifelte Hauptprotagonistin und deren Situation, die man mit einer Midlife-Crisis vergleichen könnte, wieder. Sehr ausführlich und bildhaft werden selbst die kleinsten Details der teilweise extravaganten und grotesken Verabredungen von der Autorin beschrieben. Dies ist auf der einen Seite sehr amüsant zu lesen, auf der anderen Seite bekommt das eigenen Kopfkino jedoch nichts zu tun, da wir bereits alles detailliert vorgesetzt bekommen.  

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Viele Leserinnen, die selbst auf der Suche nach der großen Liebe über das Internet sind, können sich mit Sicherheit mit der Mittvierzigerin identifizieren. Verstärkt wird dies noch dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht von Lizzy Rosenmüller erzählt wird und wir als Leser an ihren Gedankengängen teilhaben dürfen. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und schreibt sehr humorvoll und erfrischend die einzelnen Verabredungen, den Sex und am Ende … (wird nicht verraten)


Das Buch beschert angenehme Lesestunden. Wobei ich mich nicht ganz mit Lizzy Rosenmüller identifizieren konnte. Mir fehlte irgendetwas an dem Buch, wobei ich nicht genau umschreiben kann was – war es nur das Fehlen des Kopfkinos, oder doch der männliche „Traum“- Gegenpart für Lizzy während der Geschichte…?

Vielen Dank an Anne Gard für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen