Freitag, 1. August 2014

So fern wie ein Stern von Amanda Frost















Inhalt:

Teil 3 der Siria-Reihe:

Hätte der Tierarzt Mark für Frauen nur ein halb so geschicktes Händchen wie für Tiere, würde sein Einsatz auf der Erde sicherlich erfolgreicher verlaufen. Dann kaum hat er die quirlige Elena kennengelernt, verliert sie bei einem Unfall ihr Gedächtnis. Eine Fügung des Schicksals? Vielleicht! Elena kauft ihm nämlich bedenkenlos ab, dass Außerirische auf der Erde das Normalste der Welt sind. Orientierungslos, wie sie ist, verfrachtet Mark sie schließlich auf seinen Heimatplaneten Siria. Mitnichten darauf gefasst, dass der rothaarige Wirbelwind binnen kürzester Zeit nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner beiden Töchter auf den Kopf stellt. Was aber, wenn Elena eines Tages ihr Gedächtnis wiedererlangt …?

Ein fantastischer Liebesroman gewürzt mit einem gute Schuss Erotik und eier Brise Humor!
(Quelle Amazon)



Beurteilung:

Nachdem Elena durch einen tragischen Verkehrsunfall bei der Rettung eines Hundewelpen ihr Gedächtnis verloren hat, kümmert sich Mark um sie im Krankenhaus aufopfernd. Irgendetwas zieht ihn magisch zu der Rothaarigen hin. Als die Einweisung in die Psychiatrie droht, da es noch keinen Hinweis auf Elenas Identität gibt und diese deshalb komplett aufgelöst ist, „entführt“ der smarte Tierarzt kurzerhand Elena auf seinen Planeten. Durch ein Lügengerippe wird Elena von Mark visualisiert, dass ein Reisen zwischen den einzelnen Planteten völlig normal sei. Elena findet sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten ziemlich schnell auf Siria und in Marks Familie zurecht. Sie gewinnt das Vertrauen und die Zuneigung der beiden Töchter des Tierarztes. Kann sie auch Marks Herz gewinnen, der von sich behauptet nicht in der Lage zu sein Gefühle zu empfinden und zuzulassen? Und warum versucht Mark alles Erdenkliche, damit Elena ihr Gedächtnis nicht zurückerlangt? Ist er wirklich nur auf der Suche nach der perfekten Mutter für seine Kinder? …

Auch in diesem Band vereint die Autorin Witz, Erotik, Humor und tiefe Gefühle. Wie bereits in „Sei mein Stern“ fesselte mich die Geschichte von Elena und Mark ziemlich schnell, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte.

Ihre bildhafte Wortwahl und der angenehme Schreibstil trugen maßgebend dazu bei. Der Erzählperspektivenwechsel zwischen Mark und „Ellie“ eröffnet dem Leser das gesamte Spektrum des Gefühlchaos der einzelnen Hauptprotagonisten und lässt diese dadurch sympathisch und reell wirken.

Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und können getrost auch einzeln gelesen werden. Wer sie dennoch in chronologischer Reihenfolge lesen möchte:
Band 1 „Sei mein Stern“
Band 2 „Gib mir meinen Stern zurück“
Band 3 „So fern wie ein Stern“

Die einzelnen Cover wurden den jeweiligen Hauptprotagonisten angepasst: Band 1 eine Blondie für Valerie, bei Band 2 eine Brünette für Jana und hier in Band 3 eine rothaarige Frau, stellvertretend für Elena. Die Cover sind nicht überladen sondern einfach gehalten: eine hübsche junge Frau und der Titel. Somit wird der Leser im Vorfeld nicht abgelenkt, bzw. schon zu viel von der Handlung verraten.


Ich bin froh, dass ich nach dem ersten Band, der mir mich anfänglich nicht ganz so überzeugt hatte, der Sci-Fi-Reihe dennoch eine Chance gegeben habe. Ich kann die Siria-Reihe nur empfehlen und bedanke mich bei Amanda Frost für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

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