Samstag, 21. März 2015

Zimtzucker von Hannah Kaiser















Inhalt

Nach dem Verlust ihres Jobs flüchtet Sarah Welligton zu ihrer Familie nach Midway, um dieser in einer schweren Zeit zur Seite zu stehen. Doch schon am Flughafen begegnet sie einem attraktiven Unbekannten, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Bis sie ihn unversehens wiedertrifft – was für jede Menge Chaos sogt. Denn offenbar hat Eric McLeod sehr viel mit ihre Familie zu tun, als ihr lieb sein kann …
(Klappentext)


Beurteilung

Erneut überzeugt uns Hannah Kaiser hier mit einem durchdachten und schönen fiktiven Plot, der so im realen Leben auch stattfinden könnte.

Durch ihren angenehmen und flüssigen Schreibstil vergehen die Lesestunden wie im Flug. Ihre Wortwahl ist sehr durchdacht, der personalisierte Schreibstil – d.h. der Wechsel zwischen den beiden Hauptprotonisten gekonnt gewählt. Dadurch wird der Leser in die Gedankengänge von Eric und v.a. von Sarah integriert, was wiederrum die beiden Hauptakteure sympathisch und authentisch erscheinen lässt. Somit baut der Leser eine „Beziehung“ zu Sarah auf. Ihre Gedankengänge, Ängste und Hoffnungen werden sehr realistisch dargestellt.

Beim Lesen durchlebt der Leser zusammen mit Sarah, aber auch mit Eric, eine Vielzahl an Emotionen: Hoffnung, Leid, Trauer, Liebe und Wut.

Der Titel „Zimtzucker“ wird von der Autorin gekonnt integriert und als kleinen Bonus am Ende des Romans, verrät uns Hannah Kaiser sogar noch das Rezept nachdem ihre Hauptprotagonistin ihre Zimtschnecken macht.

Die expliziten Szenen und Liebesbekundungen werden sinnlich und geschmackvoll beschrieben, bzw. auch teilweise nur angedeutet, um dem Kopfkino noch genügend Spielraum zu lassen.


Wieder ein sehr gelungener Liebesroman aus der Feder von Hannah Kaiser. Die 272 Seiten sind zu keiner Zeit langweilig, sondern schön zu lesen und zu genießen. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen