Samstag, 21. März 2015

Beautiful Oblivion von Jamie McGuire
















Inhalt

Als Cami in einer Bar Trenton Maddox kennenlernt, hat sie keinen Zweifel daran, dass ihre Freundschaft mit dem berüchtigten Weiberhelden eine platonische bleiben wird. Schließlich ist sie wie er mit rüpelhaften Brüdern aufgewachsen und weiß, mit Männern wie ihm umzugehen. Doch wenn sich ein Maddox-Bruder verliebt, dann liebt er für immer. Und er kämpft – auch wenn alles andere daran zu zerbrechen droht.
(Klappentext)



Beurteilung

Neugierig nach den bereits veröffentlichten „Beautiful“-Serie, kam ich nicht umhin auch mit der Maddox-Brüder-Serie zu beginnen. Und endete die 413 Seiten mit gemischten Gefühlen.

Der Schreibstil ist wieder flüssig. Die Ich-Erzählperspektive aus der Sicht von Cami ermöglicht es dem Leser auch teilweise hinter die Fassade zu blicken. Ich sage bewusst teilweise, denn bis zum Ende war mir ehrlich gesagt nicht bewusst, warum Cami so ein Aufheben um ihren ominösen Freund T.J. macht, da der Leser diesbezüglich zu wenig „Input“ bekommt, was wiederum zu Verwirrung und Unverständnis für ihr Verhalten und ihre Handlungen beim Lesen führt.

Sehr gut hat mir als Fan der „Beautiful“-Serie gefallen, dass auch Travis und Abby’s Geschichte parallel stattfindet und einige Berührungspunkte enthalten sind. Dennoch ist „Beautiful Oblivion“ in sich abgeschlossen und kann auch ohne Vorkenntnisse bzgl. Travis und Abby gelesen werden.

Jedoch ist der geheime Star des Romas Olive. Die 5jährige erfrischt mit ihrem Charm und ihrer kindlichen Offenheit, auch dass sie einen taffen Bad-Boy wie Trenton zum Softie werden lässt. Olive schleicht sich sofort in das Herz des Lesers.

Gewalt in der Familie und die Auffassung mit Gewalt Probleme lösen zu können, wird gelungen und einfühlsam beschrieben.

Die Annäherung, die Liebesbekundungen und die Liebesszenen werden sinnlich in Szene gesetzt.


Insgesamt „plätschert“ die Geschichte so vor sich hin und ist leicht zu lesen, hat mich jedoch nicht vollständig überzeugen können.

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