Freitag, 8. Mai 2015

Vom Tod geliebt von Amanda Frost















Inhalt

Was könnte eine erfolgreiche Fantasy-Autorin mehr begeistern als ein Zusammentreffen mit einem Wesen der Unterwelt? Natürlich nichts! So ist Olivia hin und weg, als sie den smarten Alexander kennenlernt der von sich selbst behauptet, der Tod persönlich zu sein. Als sie jedoch herausfindet, dass er sie belogen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Was sie allerdings nicht weiß: Die einzige Chance, Alexanders Leben zu retten, ist ihre Liebe! Ist der Tod das Ende oder erst der Anfang?

Packende Fantasy, prickelnde Erotik und eine Liebe, die den Tod besiegen will! Die neue Serie von Amanda Frost!
(Quelle Amazon)


Beurteilung

Was tun, wenn man dem Tod im letzten Moment von der Schippe springt – nur um dann festzustellen, dass ein Entrinnen nicht möglich ist. Oder doch? Welches Geheimnis umgibt Olivia und warum könnte ihre Liebe Alexanders Leben retten? Doch kann man solch einen Verrat außen vor lassen und der Liebe eine Chance geben – oder ist bereits alles zuspät?

Amanda Frost beschreibt in „Vom Tod geliebt“ die Liebesgeschichte zwischen dem draufgängerischen Alexander und der toughen Fantasyautorin Olivia. Eine Liebe mit vielen Hürden: angefangen von Verrat, Lug und Trug, bis hin der Bedrohung durch den Fürst der Unterwelt himself! Dabei bedient sich die Autorin einem gut durchdachten Plot und einer humoristischen Erzählweise, die ich bereits im ersten Teil der Serie schon kennenlernen durfte. So werden eigentlich auch ernste Themen auf die Schippe genommen und so manche Beschreibungen und Dialoge zwischen den Fürsten der Dunkelheit untereinander, aber auch in Bezug auf Olivia, rufen beim Lesen ein Lachen hervor. Nicht-desto-trotz fließen auch eine Reihe an Emotionen in den Roman ein: so sucht man mit Alexander zusammen eine Ausweg oder leidet mit Olivia bei Erkennen des Verrates und ihrem Schicksal in der Vergangenheit.

Verstärkt wird diese Bindung an den Roman noch erheblich durch den flüssigen und fesselnden Schreibstil von Amanda Frost und durch ihr jonglieren mit Worten. Durch den Erzählperspektivenwechsel ermöglicht sie es ihrem Leser an den Gefühlen und Gedanken von Alexander und Olivia teilzuhaben, was ihren Plot und ihre Protagonisten noch realer erscheinen lässt.

Amanda Frost hält bis zum Ende die Spannung. Jedesmal, wenn man als Leser denkt, „ja jetzt wird alles gut“, kommt unverhofft der nächste Tiefschlag … wie im realen Leben … was den Plot sehr authentisch macht.

Wie bereits im ersten Teil „Vom Tod geküsst“ gelingt ihr hier erneut der Spagat zwischen paranormalen Elementen, Erotik, Humor und wahrer, tiefer Gefühle. Auch die erotischen Szenen, bzw. die erotische Spannung zwischen Livi und Alex, werden greifbar, ästhetisch, sinnlich und romantisch dargestellt – mit ausreichend Spielraum für das eigene Kopfkino.

Auch das Cover ist wieder mehr als passend gewählt und symbolisiert ferner den Charakter der Serie wieder: so findet man in selber Manier den schwarzen Sensenmann (symbolisch für das Genre Fantasy) und das liebende Paar (= Olivia und Alexander) wieder. Einzig der Hintergrund erscheint dieses Mal im Farbton rot. Rot steht symbolisch für Feuer (Hölle), aber auch für Leidenschaft und Liebe… alles Elemente, die sich im Roman wiederfinden.

322 Seiten pures Lesevergnügen, bei dem man den Roman auch nicht wieder aus den Händen legen möchte.

„Vom Tod geliebt“ ist in sich abgeschlossen und kann auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden.

Zusammenfassung

Eine gelungener zweiter Teil der Serie von Amanda Frost. Humorvoll, fesselnd, spannend und zum Träumen einladende Liebesgeschichte verpackt in einen gut durchdachten Plot und durch einen flüssigen Schreibstil zu Papier gebracht. Die Autorin verbindet Fiktion mit reellen menschlichen/irdischen Problemen und entführt den Leser gekonnt in die Welt ihrer Protagonisten.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, liebe Amanda!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen