Samstag, 20. Juni 2015

Frauen sind auch bloß Männer von Lilly Panther















Inhalt

Für April Moon sind Männer so ungefähr das Nützlichste seit der Erfindung des runde Teebeutels. Das beweist sie auch wöchentlich in ihrer Kolumne. Dumm nur, dass ausgerechnet an dem Abend, als sie in aller Ruhe (allein!) in ihrem Lieblingsrestaurant speisen möchte, ein besonders ausgereiftes Exemplar dieser Gattung auftaucht: Christopher Sun, Kolumnist des Männermagazins Machoman, selbstredend eingefleischter Macho. Also wäre das nicht schon schlimm genug, stellt sich auch noch heraus, dass beide den gleichen Tisch reserviert haben. Da keiner von beiden zurückstecken will, sind sie gezwungen, den Abend miteinander zu verbringen. Es dauert keine Minute, da fliegen die Fetze – und das ist erst der Anfang …
(Klappentext)


Beurteilung

… Gegensätze ziehen sich an…

Lilly Panther überzeugt mit einem flüssigen und angenehmen Schreibstil. Gekonnt verbindet sie Satire und Humor, aber ermöglicht ihrem Leser auch hinter die Fassade der nach außen hin sehr emanzipierten Hauptprotagonistin April Moon zu blicken.

Die Autorin schafft es in ihrem Kurzroman die Gefühlswelt der Kolumnistin April Moon einzufangen und den Leser zu integrieren. Der Plot ist unterhaltsam, humorvoll, realistisch und in sich stimmig. Einzig das Ende überzeugte mich persönlich nicht komplett: irgendetwas fehlte mir – zu plötzlich… wie geht es mit den Beiden weiter? ...

Zusammenfassung


Dennoch ein gelungener Kurzroman in der Freizeit-Feministin auf Macho trifft und sie sich regen Schlagabtausch bieten, gewürzt mit einer Prise Erotik und Humor, ebenso wie Ernsthaftigkeit.  133 Seiten Lesevergnügen.

Vielen Dank Lilly Panther für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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