Montag, 24. November 2014

Im Bann des keltischen Tigers - Tíogaír hÉireann von Lisa Skydla















Inhalt:

Nur weil Sophie ihren Freundinnen beweisen will, dass an einer alten Legende nichts dran ist, verbringt sie eine Nacht in den Ruinen von Clonmacnoise. Dieses alte Klosterdorf in Irland offenbart ihr mehr als sie sich jemals vorstellen konnte.

Und ehe sie sich versehen hat, ist sie mit dem mysteriösen Conner verbunden, der ihr nicht nur vor Angst Gänsehaut beschert, ganz im Gegenteil.

Die dominante, sadistische Art von Connor gefällt Sophie sehr gut, nur die Regel, dass sie keinen Schritt mehr allein tun darf, passt ihr ganz und gar nicht. Sophie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe und ihrem Freiheitssinn.

Außerdem ist da ja auch noch der bösartige, alte Angus, der ihr nach dem Leben trachtet. Wird sie einen Weg finden, um glücklich zu werden?

Prickelnd, erotisch und mit einem kleinen Anteil SM, entführt dieser Roman in die geheimnisvolle Welt der Fantasy.
(Quelle Amazon)


Beurteilung:

Erotik pur, verpackt in einen sehr interessanten Plot und einem äußerst angenehmen Schreibstil!

Lisa Skydla besticht in diesem Roman mit einer sehr authentischen und nachvollziehbaren Plot, der den Leser in die Welt der irischen Sagen und Legenden entführt. Nichts desto trotz wirkt die Geschichte so real, dass eine Identifizierung mit den sympathischen Hauptprotagonisten mehr als möglich ist. Auf der einen Seite ist die junge Urlauberin Sophie, die unverhofft mitten in eine Legende platzt, und auf der anderen Seite, der geheimnisvolle keltische Tiger Connor – Bestandteil der Legende -  beide ziehen den Leser auf ihre Art und Weise in ihren Bann. Nach dieser einen Nacht, ist nichts mehr wie vorher…

Durch ihren angenehmen und flüssigen Schreibstil, in Kombination mit Erotik, Spannung, sowie Intrige, gelingt es der Autorin den Leser innerhalb kürzester Zeit an ihren Roman zu binden, so dass ein Weglegen dieses nur sehr schwer geht.

Auch die emotionale Bindung an das Buch funktioniert sehr gut. Hervorgerufen durch die personalisierten Erzählperspektive und der detaillierten Gedankengänge der einzelnen Hauptprotagonisten. Man leidet, hofft und bangt mit ihnen. Ebenso teilt der Leser innerhalb weniger Szenen die Abneigung Sophies gegenüber Angus, der sowohl ihr, als auch Connor nach dem Leben trachtet, und dem keine Intrige zu schade dafür ist.

Die expliziten Sexszenen sind sehr sinnlich und erotisch beschrieben - mit einem kleinen Anteil SM verarbeitet, der jedoch nur eine kleine Randerscheinung darstellt.

Abschließend möchte ich folgendes bemerken:

Ein rundum sehr gelungener und in sich stimmiger Erotikroman aus der Feder von Lisa Skydla, den ich nur empfehlen kann. Die erotische Spannung zwischen den Protagonisten, die aufkeimende tiefe Liebe, aber auch die detaillierte Beschreibung Irlands zieht den Leser unweigerlich in seinen Bann. Das Ganze verbunden mit einem Touch Drama und Fantasy, in Form von Legenden und Sagen… ein wahres Lesevergnügen.

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