Inhalt:
Sabrina ist kein großer Freund
von Menschen, Kindern, Tieren, Pflanzen oder lebendigen Digen im Allgemeinen. Lieber
arbeitet sie Tag und Nacht. Um für eine Firmenfeier eine Begleitung zu haben,
lässt sie sich dummerweise ein Blind Date aufschwatzen. Als das Date sie
allerdings versetzt, lernt sie Kai-Uwe mit Bindestrich kennen.
Schnell erkennt sie, dass sie
ihre Finger einfach nicht von ihm lassen kann, doch die geeignete Begleitung
für die anstehende Firmenfeier ist er in Sabrinas Augen nicht. Also muss ein
zweiter Mann her – was soll dabei schon schief gehen?
„Zweidrittelmond“ setzt die Reihe
um „Das erste Date“ fort. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können
einzeln gelesen werden, sind aber durch wiederkehrende Figuren verbunden.
(Quelle Amazon)
Beurteilung:
Die durchaus menschenscheue
Sabrina geht nach einem versetzten Blind Date mit dem smarten Kai-Uwe eine
Sexaffäre ein mit einem rapiden Ende. Ohne es zu ahnen hat Kai-Uwe Seiten in
ihr zum Klingen gebracht, von deren Existenz Sabrina selbst nichts wusste und
ihr Leben nach diesem „Aus“ grundlegend ändert: weg vom ungesunden Workaholic. Nach 3 Monaten trifft sie zufällig wieder auf
Kai-Uwe und sie beginnen eine platonische Freundschaft… Ob das gut gehen kann? Und
kann Sabrina sich öffnen und Kai-Uwe in ihr Leben lassen? Und welche Rolle
spielt auf einmal der aus Australien zurückgekehrte Robert in Sabrinas Leben? …
Man darf gespannt sein!
Natalie Rabengut besticht auch
hier wieder mit einem sehr flüssigen Schreibstil. Sie setzt hier die
Erwartungen, ihrer „Serie“, die mit „Das erste Date“ begann, fort. Sehr
authentisch werden die Protagonisten beschrieben, sowie einfühlsam v.a. die
Gefühlswelt von Sabrina beschrieben: deren Ängste und Schutzmechanismen, die
sie sich bereits im Jugendalter anlegen musste – im Laufe der Geschichte
erfahren wir auch warum - und der Leser kann sich immer mehr in sie
hineinversetzen.
Dennoch bleibt Humor nicht auf
der Strecke. Ein Schmunzeln schleicht sich beim Lesen immer wieder auf die
Lippen. Die Sexuelle und Emotionale Spannung zwischen Kai-Uwe und Sabrina ist
von Anfang an greifbar und die erotischen Passagen wurden von der Autorin
geschmackvoll in Szene gesetzt.
„Zweidrittelmond“ ist in sich
abgeschlossen und kann auch für sich gelesen werden, wer die Reihe nicht kennt
und die ersten Bücher nicht hat.
Das Cover und der Titel „Zweidrittelmond“
werden in der Handlung immer wieder aufgegriffen und stehen symbolisch für das
Kennenlernen der Beiden, wobei man Mond auch für Sabrina gleichsetzen könnte,
denn auch sie verbirgt zu Beginn 2/3 ihrer Persönlichkeit.
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