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Montag, 25. Juli 2016

NY Millionaires Club - Finn von Ava Innings





eBook (Kindle-Edition) 0,99€









Inhalt

Nach dem unvorhergesehenen Tod seines Vaters ist Finn gezwungen, die Geschäftsführung der millionenschweren Firma zu übernehmen. Die Verantwortung lastet schwer auf Finn, der seitdem sein sehr strukturiertes Leben führen muss und immer versucht, es allen recht zu machen – besonders seiner Mutter und seiner Verlobten Viktoria. Seine Heiratspläne geraten jedoch ins Wanken, als die deutlich jüngere Sängerin Reagan in sein Leben platzt und ihn mit ihrem Erfolgssong daran erinnert, dass er eigentlich ganz andere Träume hatte. Doch Reagan, so bezaubernd sie auch ist, ist kein High Society Girl und passt so gar nicht in seine Welt.
Können der Millionär und die talentierte Sängerin dennoch einen Weg finden, zusammen zu sein?
(Klappentext)


Beurteilung

Danke, Ava Innings, dass ich deinen Kurzroman  NY Millionaires Club -  Finn testlesen durfte. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine persönliche Meinung!

Wahre Liebe lässt sich von gesellschaftlichen Konventionen nicht aufhalten – der Weg dahin ist nicht immer leicht, dafür jedoch umso ehrlicher…

Wer jetzt denkt „ach nicht schon wieder ein Millionär, der sich mit einer armen jungen Frau zusammentut“ muss ich den Wind aus den Segeln nehmen. Ja es stimmt, die Hauptrollen sind durch den Millionär Finn und die talentierte Sängerin Reagan  aus ärmlichen Verhältnissen belegt. Und dennoch unterscheidet sich dieser Plot so sehr von den Anderen!

Ava Innings schafft den Spagat zwischen Unterhaltung, Realität und Spannung gemein hin. Auf der einen Seite entführt sie uns durch ihr schriftstellerisches Können in die fiktive Welt von Finn und Reagan, auf der anderen Seite bindet sie uns durch ihre realistisch wirkende Geschichte, in der nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, ebenso wie durch ihren fesselnden und flüssigen Schreibstil an die sympathischen Hauptprotagonisten.

Auch zeigt die Autorin uns auf, dass nicht alles „glänzt was scheint“ … oft lohnt es hinter die Fassade zu schauen und seinen eigenen Weg nicht aus den Augen zu verlieren, egal, welche gesellschaftlichen Bürden auf einem lasten.

Sehr gut gelungen ist Ava Innings die Kombination aus Spannung, Humor, Missverständnissen und Liebe. Durch ihren personalisierten Erzählstil stellt die Autorin einen sehr engen Bezug zu den Protagonisten dar, so dass eine Identifizierung – in meinem Fall v.a. mit Reagan - unweigerlich war. Ich litt, hoffte und bangte mit ihr. Jedoch wäre ich teilweise auch sehr gerne in Handlung eingeschritten, als die „Snobs“ und ihre Ansichten/Hiebe unter der Gürtellinie mich fassungslos machten. Neid und Missgunst macht auch vor der High Society nicht halt!


Zusammenfassung


Ava Innings überzeugte mich mit ihrem Kurzroman „Finn“ aus der neuen Reihe „NY Millionaires Club“ komplett. Der Plot ist sehr gut durchdacht und die Hauptprotagonisten erscheinen sehr real mit ihren Ängsten, Fehlern und Träumen – wie im wirklichen Leben auch. Durch ihren flüssigen, fesselnden und angenehmen Schreibstil, sowie ihrem schriftstellerischen Können bannt sie ihren Leser sehr schnell an ihr Werk. Damit unterhält sie nicht nur ihren Leser, sondern bewegt ihn auch zum Nachdenken… „Never stop dreaming“

Samstag, 20. Juni 2015

Frauen sind auch bloß Männer von Lilly Panther















Inhalt

Für April Moon sind Männer so ungefähr das Nützlichste seit der Erfindung des runde Teebeutels. Das beweist sie auch wöchentlich in ihrer Kolumne. Dumm nur, dass ausgerechnet an dem Abend, als sie in aller Ruhe (allein!) in ihrem Lieblingsrestaurant speisen möchte, ein besonders ausgereiftes Exemplar dieser Gattung auftaucht: Christopher Sun, Kolumnist des Männermagazins Machoman, selbstredend eingefleischter Macho. Also wäre das nicht schon schlimm genug, stellt sich auch noch heraus, dass beide den gleichen Tisch reserviert haben. Da keiner von beiden zurückstecken will, sind sie gezwungen, den Abend miteinander zu verbringen. Es dauert keine Minute, da fliegen die Fetze – und das ist erst der Anfang …
(Klappentext)


Beurteilung

… Gegensätze ziehen sich an…

Lilly Panther überzeugt mit einem flüssigen und angenehmen Schreibstil. Gekonnt verbindet sie Satire und Humor, aber ermöglicht ihrem Leser auch hinter die Fassade der nach außen hin sehr emanzipierten Hauptprotagonistin April Moon zu blicken.

Die Autorin schafft es in ihrem Kurzroman die Gefühlswelt der Kolumnistin April Moon einzufangen und den Leser zu integrieren. Der Plot ist unterhaltsam, humorvoll, realistisch und in sich stimmig. Einzig das Ende überzeugte mich persönlich nicht komplett: irgendetwas fehlte mir – zu plötzlich… wie geht es mit den Beiden weiter? ...

Zusammenfassung


Dennoch ein gelungener Kurzroman in der Freizeit-Feministin auf Macho trifft und sie sich regen Schlagabtausch bieten, gewürzt mit einer Prise Erotik und Humor, ebenso wie Ernsthaftigkeit.  133 Seiten Lesevergnügen.

Vielen Dank Lilly Panther für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 29. März 2015

Millionär zu verschenken von Dana Summer














Inhalt

Um die Behandlung ihrer schwerkranken Schwester bezahlen zu können, nimmt Anisha an einer Reality-Show teil. Ein reicher Junggeselle, der auf diesem Weg versucht, seine Prinzessin zu finden.
Zwei Wochen auf einer Insel mitten in der Südsee. Hört sich an wie Urlaub? Blöd nur, dass bereits vor Reiseantritt alles schief läuft, was nur schief laufen kann. Anisha steht mitten im Nirgendwo von Montana und ist zu allem Übel auch noch auf den arroganten, missmutigen, aber äußerst attraktiven besten Kumpel des Millionärs angewiesen.
(Quelle Amazon)



Beurteilung

Die Autorin Dana Summer überzeugt in ihrem Liebesroman „Millionär zu verschenken“ mit einem flüssigen und angenehmen Schreibstil. Dadurch, dass ihre Hauptprotagonist Anisha den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt (Ich-Erzählperspektive) baut dieser eine innere „Beziehung“ zu Ani auf. Somit ist es nicht verwunderlich, dass man beim Lesen eine Vielzahl an Gefühlen zusammen mit der taffen und sympathischen Anisha durchlebt: von Verzweiflung, Hoffnung, Selbstzweifel bis hin zu Liebe.

Was zuerst als eine Schnapsidee anmutet, entwickelt sich zu einer Liebesgeschichte mit einigen Irrungen und Wirrungen, die erst noch beseitigt werden müssen …

Dabei verarbeitet die Autorin  auch ernste Themen wie Alkoholismus und das Schicksal Angehöriger einer schwerkranken Schwester zu sein. Einfühlsam und authentisch werden die Empfindungen von Ani diesbezüglich im Roman geschildert und zu Papier gebracht.


Abschießend ist zusammenfassend zu sagen, dass es sich hier um einen schönen kurzweiligen Liebesroman handelt, der zum Träumen einlädt, bei dem man jede Seite genießt und wunderbar dem Alltag entfliehen kann.

Dienstag, 25. November 2014

Belina - Liebe auf den zweiten Brief von Marie-Christin Rapp















Inhalt:

Zu der 22-jährigen Kunstgeschichtestudentin Melina verirrt sich eines Tages ein Brief von einem Unbekannten. Der Adressat ist ein gewisser Ben Hambold. Ebenfalls Student. Die quirlige Melina lässt sich auf den Unbekannten ein und schreibt ihm. Das zu Anfang gedachte Projekt entwickelt sich schon bald zu einer romantischen Liebesgeschichte des 21. Jahrhundert.
„Belina – Liebe auf den zweiten Brief“ – Ein Kurzroman über  die Liebe, die Distanz und die Macht der Wörter.
(Quelle Amazon)


Beurteilung:

Die Idee einen Roman in Form eines Briefwechsels zwischen Ben und Melina zu präsentieren ist gut und der Schreibstil angenehm. Der Plot und die Idee dahinter sind interessant, auch wenn das Ende absehbar ist – wobei der Titel ja auch schon darauf hindeutet.

Über alltägliche Probleme, wie z.B. das Scheitern einer Beziehung, aber auch über ihre Gedanken, die jeden einzelnen so beschäftigen, tauschen sich die beiden Brieffreunde in dem Briefwechsel aus. Im Zeitalter von Handy, PC, sozialen Netzwerken etc. eine sehr schöne Idee, nach dem Motto: „Lass Worte sprechen“.

Zuerst hatte ich etwas Probleme mich in Melina hineinzuversetzen, da sie mir in ihren Gedanken und Gefühlen zu Beginn etwas zu sprunghaft war und teilweise in ihrem Verhalten überhaupt nicht nachvollziehbar war. Sie war zuerst die kleine „Zicke“, die jedoch im Laufe des Romans eine Wandlung durchmachte. Ben dagegen war mir mit seiner offenen Art sofort sympathisch.

Allerdings muss bei dieser Art der Schreibform berücksichtigt werden, dass für den Leser wichtige Hintergrund und Verständnisinformationen in reiner Briefform verloren gehen, bzw. nur teilweise ankommen. So wäre für mich z.B. interessant gewesen, wie die Treffen abgelaufen sind, wo die Hemmschwellen beim Aufeinandertreffen waren und wie genau die Beiden diese beseitigt haben.

Für eine 22-jährige Studentin drückt sich Melina sehr gewählt und teilweise etwas gestochen aus und auch der plötzliche Wandel von Brieffreund zu „mehr“ kam mir zu überrascht.

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass die Autorin hier einen schönen Kurzroman verfasst hat, der eine sehr schöne Liebesgeschichte beinhaltet. Potential der Autorin Marie-Christin Rapp lässt sich auf jeden Fall erkennen, denn die Idee und der Plot sind gut, wenn auch die Umsetzung nicht ganz perfekt ist. Nichts desto trotz hat mir der Kurzroman gefallen und angenehme Lesestunden bereitet.


Vielen Dank an die Autorin Marie-Christin Rapp für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 20. Juli 2014

Verrückt nach dem verkehrten Kerl von Virna DePaul















Inhalt:

Kann eine einsame, unnachgiebige Staatsanwältin in einem lässig-coolen Strafverteidiger aus den Südstaaten die wahre Liebe finden trotz ihrer gegensätzlichen Einstellungen zu Schuld, Unschuld und Verantwortung?

Sie hat ein weiches Herz, aber eine dunkle Vergangenheit. Er genießt das Leben in vollen Zügen und glaubt daran, dass jeder eine zweite Chance verdient. Sie ist entschlossen Abstand zu halten. Er will ihr näher kommen, ganz nah. Doch ein dramatisches, lebensbedrohliches Ereignis ändert alles. Werden sie dennoch ihren Platz im Herzen des jeweils anderen finden?
(Quelle Amazon)



Beurteilung:

Virna DePaul beschreibt hier eine sehr taffe und nach außen unnachgiebige und harte Staatsanwältin, die in ihrem Beruf komplett aufgeht. Dafür nimmt sie auch in Kauf, der Karriere wegen auf die Liebe zu verzichten, nach der sie sich jedoch, wenn sie ehrlich zu sich selbst ist sehnt. Doch nicht nur der Karriere wegen entsagt sie dieser, sondern auch wegen der Schatten ihrer Vergangenheit: sie erlegte sich diesen Verzicht als Strafe für ihr Versagen seinerzeit auf… Kann sie mit ihrer quälenden Vergangenheit abschließen, ihre Abneigung gegen Strafverteidiger ablegen und sich für die Liebe öffnen?

Und auf der anderen Seite ist der überaus charismatische Strafverteidiger, der sich um die Gunst der einsamen Staatsanwältin bemüht und hinter ihre coole Fassade blicken möchte. Dann gewinnt er vor Gericht auch noch gegen Bryn, mit einem dramatischen Ereignis folgend! Welches die Einstellungen beider komplett auf den Kopf stellt.

Die Autorin zeigt hier ihr Können in einem sehr fesselnden und angenehm zu lesendem Schreibstil.
Dieser kurze Liebesroman ist gespickt mit unterschiedlichen Gefühlsregungen, wie Schuldgefühlen, Selbstzweifel, Angst, Kontrollverlust, Panik, Leidenschaft und wahrer Liebe.

Die Begegnungen der beiden Hauptprotagonisten werden heiß und herzerfrischend in Szene gesetzt. Bryn und Daniel wirken sehr authentisch und kommen äußerst sympathisch rüber. Jedoch auch ein Quäntchen Spannung und Dramatik wurde von der Autorin in diesen Liebesroman gepackt, welche den Leser zusätzlich an das Buch fesseln.


Ein idealer Kurzroman für „Zwischendurch“: heiß, herzerfrischend und mit Happy End. Angenehm zu lesen und zum Träumen einladend.