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Dienstag, 7. April 2015

Magie des Mondes - Neumond von Fiona Schwarz















Inhalt

Schon lange fühlt Marlene heimlich zu David hingezogen, doch die veralteten Gesetze der Gestaltenwandlerelite versperren ihr jede Hoffnung auf das Glück.
Durch ein Ultimatum gezwungen, muss Marlene einen Gefährten wähle, den sie nie lieben können wird.
Als sich ihre Lage zuspitzt, sieht sie keinen anderen Ausweg, als in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Schlossstadt zu verlassen. Was sie nicht ahnt: David, der sich ebenso seit Monaten vor einen Gefühlen für Marlene versteckt, hat nicht länger vor, sich den archaischen Gesetzen zu fügen.
Auf der Flucht wird Marlene ausgerechnet von David gefunden, doch das Glück der beiden währt nicht lange, denn die Schlossstadt schwebt in höchster Gefahr…
(Quelle Amazon)



Beurteilung

Lohnt es sich um die Liebe trotz archaischen Hindernissen zu kämpfen? Oder lieber die Flucht nach vorne antreten? Und wer bedroht die Existenz der Gestaltenwander?

Wie auch schon in „Magie des Mondes – Vollmond“ (=1.Teil) überzeugt die Autorin Fiona Schwarz hier in ihrem 3. und letzten Teil der Mondmagiereihe, mit einem flüssigen und fesselnden Schreibstil. Die Gefühlslage v.a. der sympathischen Hauptprotagonistin Marlene erscheint plausibel, nachvollziehbar und ergreifend. Unterstützt wird dies wieder durch die personalisierte Erzählperspektive und dem Wechsel zwischen den wichtigsten Protagonisten: neben Marlene und David erfährt der Leser auch die Emotionen von Anna und Bastian, Lucy, Roman, Liz … sprich von allen mehr oder weniger liebgewonnenen Personen der „Triologie“.

Die Romane sind in sich abgeschlossen, also eigentlich keine wirkliche Triologie sondern eher eine Reihe in der die Protagonisten der anderen Bände immer wieder mal auftauchen.

Innerhalb weniger Seiten ist der Leser erneut in der Welt der Gestaltenwander abgetaucht und in dem wohlüberlegten Plot gefangen, so dass ein Weglegen der 150 Seiten nur schwerlich möglich ist, zumal auch hier der erzeugte dramatische Spannungsaufbau seinen Beitrag dazu leistet.

Im Cover verbinden sich gekonnt alle zentrale Themen: Liebe – Mystik – Drama … in Form von einem Liebespaar – dem Mond und der Schlossstadt -  und den lodernden Flammen.


Zusammenfassend ist zu bemerken, dass hier erneut der Spagat zwischen Liebe, Spannung, Mystik und Dramatik gelungen ist. Der flüssige und fesselnde Schreibstil lässt die Lesezeit im Nu vergehen. Auch wenn es sich nur um ein fiktives Werk handelt, finden sich ernste gesellschaftliche Themen darin wieder, die sensibel und emotional behandelt werden.

Vielen Dank Fiona Schwarz für das Rezensionsexemplar.

Freitag, 27. Februar 2015

Peris Night - Marado von Eva Maria Klima















Inhalt

Melanie denkt, dass ihrem gemeinsamen Glück mit Michael nun nichts mehr im Wege steht. Lediglich Michaels seltsames Verhalten lässt sie manchmal daran zweifeln. Erst als sie ein vor Kurzem gewonnener Freund besucht, erahnt Melanie, dass alles komplizierter ist, als sie dachte …

Ich fühlte mich wie ein Blatt im Wind, hilflos und gnadenlos von den Naturgewalten durch die Lüfte getrieben, stets auf das Wohlwollen dieser unbeherrschbaren Kräfte angewiesen.
(Quelle Amazon)


Beurteilung

Wenn ich schon nach dem ersten Teil dachte, dass die Autorin mich in ihren Bann  gezogen hat mit ihrer Geschichte um Melanie und den Geheimissen ihrer Existenz, dann wurde ich in diesem Teil eines Besseren belehrt!

Erneut erfolgte innerhalb kürzester Zeit eine komplette Identifizierung mit Melanie. Beim Lesen stellten sich mir die gleichen Fragen, mit denen sich auch Melanie auseinandersetzten musste: was ist ihre wahre Identität und wer ist wirklich Freund und wer Feind? Und kann sie ihre Zeit bei den Drachen wirklich überstehen und die Liebe zu Michael aufrecht erhalten, oder unterliegt sie dem Charme der Drachen? Und welche Rolle spielt Hugorio in dieser Konstellation?

An Spannung ist dieser Band nicht zu übertreffen: eine Entführung jagt die nächste, jeder möchte ein „Stück“ Melanie für sich beanspruchen. Selbst unter den unterschiedlichen mystischen Geschöpfen und Clans entbrennen erbitterte Wettstreite, und Melanie ist in vielen ausweglosen Situationen auf sich allein gestellt … Stärke, Instinkt und stark Nerven sind in diesen Momenten gefordert – sowohl vom Leser, als auch von der sympathischen Hauptprotagonistin.

Aber auch die emotionale Seite wird von der Autorin Eva Maria Klima wieder hervorragend herausgearbeitet. Durch ihren mehr als flüssigen Schreibstil und ihre Wortgewandtheit, zieht sie den Leser unweigerlich in das Geschehen und bindet diesen durch hervorgerufenes Kopfkino komplett mit ein. Sowohl die Gefühlswelt, wie auch die sexuelle Spannungen zwischen den Hauptprotagonisten rufen beim Lesen eine Vielzahl an eigenen Emotionen auf, so dass man auch nicht gewillt ist, das Buch für eine dringend benötigte Lese-/Schlafpause wegzulegen.

Der komplette Plot ist wieder sehr gut durchdacht, die Gefühle und Emotionen authentisch beschrieben: neben Liebe, Hass, Zorn und Neid schleichen sich auch Fassungslosigkeit und Trauer beim Lesen mit ein. Der Leser wird rundum komplett integriert – somit ist es nicht verwunderlich, dass ich bei einer bestimmten Szene „Rotz und Wasser“ geheult habe!

Abschließend ist zu sagen, dass die Autorin sich mit dem 2. Teil selbst übertroffen hat. Die 446 Seiten sind im Nu gelesen, eine Vielzahl an Emotionen ist zu verarbeiten und man fiebert bereits jetzt dem 3. Teil schon entgegen!


Vielen Dank Eva Maria Klima für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Über die persönliche Widmung in meinem Rezensionsexemplar habe ich mich erneut sehr gefreut!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Peris Night - Terakon von Eva Maria Klima
















Inhalt

Die junge, bodenständige Studentin Melanie lernt in einem Nachtklub einen geheimnisvollen, gut aussehenden, jungen Mann kennen. Schon am ersten Abend passiert etwas Unheimliches. Sie hört ein Gespräch, das es angeblich nie gegeben hat. Ab diesem Moment will sie mit Michael und seinen Freunden nichts mehr zu tun haben, doch es soll ihr nicht vergönnt sein. Er gewinnt ihr Vertrauen und zieht sie immer tiefer in die magische Welt Salzburgs. Die Beziehung mit ihm ist wie ein Vulkan, explosiv, emotional, erotisch und liebevoll. Es scheint, als wäre sein einziges Bedürfnis Melanies Wohlergehen…
(Quelle Amazon)



Beurteilung

Was tun, wenn man plötzlich feststellt es gibt neben unserer Welt noch mystische Wesen und man unverhofft in dieser integriert ist? Wenn Geheimnisse um die eigene Existenz das bisherige Leben in Frage stellen und gleichzeitig in Gefahr bringen? Wem kann man uneingeschränkt trauen? Wer ist in Wirklichkeit Freund und wer Feind? Und sind Peri überhaupt zu wahren, echten und aufrichtigen Gefühlen in der Lage?

Genau mit diesen Fragen muss sich die taffe Studentin Melanie auseinandersetzten. Gepaart mit Irrungen und Wirrungen in Bezug auf ihre eigene wahre Identität, der Liebe zu Markus und den Geheimnissen der mystischen Welt, in der sie als „Mensch“ keinen hohen Stellenwert hat – oder ist sie etwa am Ende gar kein Mensch?!?

Ziemlich schnell fesselt die Autorin Eva Maria Klima in ihrem Fantasy-Roman Peris Night Terakon den Leser an ihre ungewöhnliche Geschichte. Liebe, Leidenschaft und Intrigen – Dinge des reellen Lebens gepaart mit mystischen Wesen wie Drachen, Vampire, Werwölfe u.v.m..

Authentisch und emotional beschreibt die Autorin die Achterbahn der Gefühle der sympathischen Hauptprotagonistin Melanie, die unverhofft ihre ganze Existenz in Frage stellen muss und mehr oder weniger auf sich und ihre Instinkte gestellt, sich den Gefahren der mystischen Welt stellen muss. Gefesselt durch den außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin verliert sich der Leser in der Welt der Peris, Vampire und mystischen Wesen. Im Vordergrund stehen wahre authentische Gefühle, Gefühlsregungen, Instinkte und Freundschaft.

Häppchenweise eröffnet uns Eva Maria Klima im Handlungsgeschehen Hintergrundinformationen zu Melanies wahrem Ich, ihrer Familie und ihrem Umfeld. Genau dosiert um die Spannung aufrecht zu halten bzw. noch zu steigern.

Durch die personalisierte Erzählperspektive, aus der Sicht von Melanie, kann der Leser sich sehr schnell mit jener identifizierten. Der Leser wird aktiv in die Handlung integriert: er leidet, liebt, hofft und weint mit Melanie. Genau wie die Hauptprotagonistin steht auch der Leser fortwährend unter Spannung: was kommt noch für ein Geheimnis ans Tageslicht? Was bezweckt Peri Michael mit seiner Heimlichtuerei?

Ein Weglegen dieses Meisterwerkes an Emotionen, Spannung und Dramatik ist deshalb auch nur bedingt möglich. Gekonnt endet der erste Teil mit einem Cliffhanger! Wie es wohl weitergeht? …

Terakon ist der erst Band einer Triologie, die sich in Marado (Peris Night2) fortsetzt. Rund 350 Seiten Lesevergnügen pur – nicht nur für Sci-Fi-Anhänger!


Vielen Dank Eva Maria Klima für die Rezensionsanfrage und die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Über die persönliche Widmung in meinem Rezensionsexemplar habe ich mich sehr gefreut!

Mittwoch, 19. November 2014

Lovegoods Mission - Planetary Lust 1 von Cat Crimson und Alana Troy














Inhalt:


Planetary Lust – Science Fiction im Stil der klassischen Pulps, gepaart mit phantasievoller Alien-Erotik

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2096. Die Erde wird von einer außerirdischen Macht bedroht und es gibt nur eine Hoffnung: Captain Stella Lovegood. Mit ihrer 100 Mann starken Besatzung durchstreift sie auf ihrem Raumschiff die Galaxis, um Kontakt zu fremden Zivilistationen aufzunehmen und so eine Allianz gegen die tödliche Bedrohung zu schmieden.

Doch ihre Mission droht zu scheitern, als das Schwerkraftfeld eines dunklen Sterns die Spirit erfasst. Das Schiff und seine Mannschaft sind dem Untergang geweiht und nur dem beherzten Eingreifen ihres ersten Offiziers ist es zu verdanken, dass Captain Lovegood die Mission fortsetzen kann.

Allein in ihrem überaus leistungsstarken Rettungsschiff, der Sojourner, fliegt die Erstkontakt-Spezialistin von Sonnensystem zu Sonnensystem, einem ungewissen Schicksal entgegen. Und nur ihre hohe Intelligenz, extreme Anpassungsfähigkeit und außergewöhnliche Empathie, gepaart mit einer unersättlichen Libido und körperlichen Fitness, sichern ihr Überleben in einer fremdartigen und oft lebensfeindlichen Umwelt.

Wird es Stella gelingen, Verbündete zu finden und wird sie jemals zur Erde zurückkehren können…?
(Altersempfehlung: ab 16)
(Quelle Amazon)



Beurteilung:


Auf ca. 59 Seiten beschreibt das Autorinnen-Duo in einem sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil die Umstände und Hintergründe, die überhaupt zu dieser außergewöhnlichen Rettungsaktion der Erde und dem Einsatz der Wissenschaftlerin Stella Lovegood führen. Außer, dass jene sich beruflich u.a. mit der Entschlüsselung von außerirdischen Artefakten beschäftigt und in ein Team von Spezialisten berufen wird, deutet erstmal nichts auf Scienfiction hin. Stella hat in einer Männerdomäne mit Vorurteilen, Neid und Missgunst zu kämpfen und muss „ihren Mann stehen“. Allen Widersachern zum Trotz überwindet die sympathische Wissenschaftlerin alle Hindernisse.

Sehr authentisch und nachvollziehbar, beschreiben Cat Crimson und Alana Troy die Gedankengänge, Beweggründe und Emotionen der Hauptfigur und „hauchen ihr damit menschliche Züge“ ein. Dem Leser gelingt ein gewisser Grad der Identifikation mit den Widrigkeiten und Intensionen Stellas, was den Plot sehr realistisch wirken lässt.

Gekonnt endet der 1. Teil mit einem Cliffhanger: Stella muss die Reise alleine fortsetzen … man darf gespannt sein, was sie auf ihrer Reise durch die Galaxy alles erleben wird.

Sehr angenehm ist die Kombination aus Pulp und Erotik – ohne überzogen zu wirken.


Zusammenfassend ist zu sagen, dass mich das Autorinnen-Duo überrascht hat - bis dato kannte ich Cat Crimson und Alana Troy noch nicht. Das Gespann überzeugt mit einem wohl überlegten Plot und dessen Aufbau, aber auch mit einem sehr flüssigen und fesselnden Schreibstil. Ich bin froh, dass ich „Lovegoods Mission – Planetary Lust 1“ als Rezensionsexemplar erhalten habe und lesen durfte.

Freitag, 1. August 2014

So fern wie ein Stern von Amanda Frost















Inhalt:

Teil 3 der Siria-Reihe:

Hätte der Tierarzt Mark für Frauen nur ein halb so geschicktes Händchen wie für Tiere, würde sein Einsatz auf der Erde sicherlich erfolgreicher verlaufen. Dann kaum hat er die quirlige Elena kennengelernt, verliert sie bei einem Unfall ihr Gedächtnis. Eine Fügung des Schicksals? Vielleicht! Elena kauft ihm nämlich bedenkenlos ab, dass Außerirische auf der Erde das Normalste der Welt sind. Orientierungslos, wie sie ist, verfrachtet Mark sie schließlich auf seinen Heimatplaneten Siria. Mitnichten darauf gefasst, dass der rothaarige Wirbelwind binnen kürzester Zeit nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner beiden Töchter auf den Kopf stellt. Was aber, wenn Elena eines Tages ihr Gedächtnis wiedererlangt …?

Ein fantastischer Liebesroman gewürzt mit einem gute Schuss Erotik und eier Brise Humor!
(Quelle Amazon)



Beurteilung:

Nachdem Elena durch einen tragischen Verkehrsunfall bei der Rettung eines Hundewelpen ihr Gedächtnis verloren hat, kümmert sich Mark um sie im Krankenhaus aufopfernd. Irgendetwas zieht ihn magisch zu der Rothaarigen hin. Als die Einweisung in die Psychiatrie droht, da es noch keinen Hinweis auf Elenas Identität gibt und diese deshalb komplett aufgelöst ist, „entführt“ der smarte Tierarzt kurzerhand Elena auf seinen Planeten. Durch ein Lügengerippe wird Elena von Mark visualisiert, dass ein Reisen zwischen den einzelnen Planteten völlig normal sei. Elena findet sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten ziemlich schnell auf Siria und in Marks Familie zurecht. Sie gewinnt das Vertrauen und die Zuneigung der beiden Töchter des Tierarztes. Kann sie auch Marks Herz gewinnen, der von sich behauptet nicht in der Lage zu sein Gefühle zu empfinden und zuzulassen? Und warum versucht Mark alles Erdenkliche, damit Elena ihr Gedächtnis nicht zurückerlangt? Ist er wirklich nur auf der Suche nach der perfekten Mutter für seine Kinder? …

Auch in diesem Band vereint die Autorin Witz, Erotik, Humor und tiefe Gefühle. Wie bereits in „Sei mein Stern“ fesselte mich die Geschichte von Elena und Mark ziemlich schnell, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte.

Ihre bildhafte Wortwahl und der angenehme Schreibstil trugen maßgebend dazu bei. Der Erzählperspektivenwechsel zwischen Mark und „Ellie“ eröffnet dem Leser das gesamte Spektrum des Gefühlchaos der einzelnen Hauptprotagonisten und lässt diese dadurch sympathisch und reell wirken.

Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und können getrost auch einzeln gelesen werden. Wer sie dennoch in chronologischer Reihenfolge lesen möchte:
Band 1 „Sei mein Stern“
Band 2 „Gib mir meinen Stern zurück“
Band 3 „So fern wie ein Stern“

Die einzelnen Cover wurden den jeweiligen Hauptprotagonisten angepasst: Band 1 eine Blondie für Valerie, bei Band 2 eine Brünette für Jana und hier in Band 3 eine rothaarige Frau, stellvertretend für Elena. Die Cover sind nicht überladen sondern einfach gehalten: eine hübsche junge Frau und der Titel. Somit wird der Leser im Vorfeld nicht abgelenkt, bzw. schon zu viel von der Handlung verraten.


Ich bin froh, dass ich nach dem ersten Band, der mir mich anfänglich nicht ganz so überzeugt hatte, der Sci-Fi-Reihe dennoch eine Chance gegeben habe. Ich kann die Siria-Reihe nur empfehlen und bedanke mich bei Amanda Frost für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Sei mein Stern von Amanda Frost
















Inhalt:

Teil 2 der Siria-Reihe:

Inzwischen hat es auch Rafaels jüngeren Bruder auf die Erde verschlagen: Simon, ein Computergenie mit begnadeter Intelligenz und einem Hang zur Alltagsuntauglichkeit. Nicht die ideale Kombination, um eine geeignete Frau aufzureißen, auch wenn man so höllisch attraktiv ist wie der spleenige Informatiker. So widmet er sich nach einigen missglückten Affären doch lieber dem Hacken von Computern. Bis er den fatalen Fehler begeht, sich mit der mächtigen deutschen Geheimdienstorganisation BSC anzulegen. Denn diese hetzt im postwendend ihre beste Undercoveragentin auf den Hals: Jana, eine 32-jährige skrupellose Power-Frau, die Simon in ein erbarmungsloses Katz-und-Maus-Spiel verwickelt. Bis beiden letztendlich die Kontrolle über die Geschehnisse entgleitet …

Ein fantastischer Liebesroman gewürzt mit einem guten Schuss Erotik und einer Brise Humor!
(Quelle Amazon)



Beurteilung:

Nachdem der BSC wenigstens den Ort der Hackerangriffe lokalisieren konnte, wird umgehend die Undercoveragentin Janna nach München in jenes verdächtige Hotel entsandt. Vor Ort, fühlt sie sämtlichen Gästen, Angestellten und Inhabern „auf den Zahn“ um hinter die Identität des Hackers zu kommen. Schnell ist ihr Augenmerk auf Simon, den Schwager der Inhaberin, gelenkt. Trotz sexueller Spannung und Anziehung zwischen den Beiden, muss Janna ein Lügenbebilde nach dem anderen aufbauen um ihre wahre Identität und Intension zu verheimlichen, aber auch Simon kann ihr gegenüber nicht ehrlich sein… Wahre Gefühle sind auf Jannas Seite in diesem Fall nicht erwünscht und behindern ihre Arbeit… Kann es eine Zukunft für die Beiden geben? Oder überführt Janna Simon, so dass dieser verhaftet und verurteilt wird? Oder kann Simon Janna für sich und Siria gewinnen?

Im zweiten Teil der Siria-Reihe fiel mir das Hineinfinden in die Handlung wesentlich leichter als bei Band 1, was wohl daran liegt, dass die Handlung mehr auf die jetzige Situation bezogen ist und nicht so viel Hintergrundinformationen für das Verständnis nötig sind und nur kurz wiederholt werden. Der Hauptmerk wird auf die beginnende Liebesgeschichte von Janna und Simon gelegt, sowie die Schwierigkeiten aus ihren „Lügengeschichten“ auszubrechen und sich gegenseitig zu vertrauen.

Sehr einfühlsam beschreibt die Autorin die Gefühlslagen und Charaktere der beiden sympatischen Hauptprotagonisten. Durch den Wechsel in der Erzählperspektive zwischen Janna und Simon, sowie der bildhaften Sprache wird dies noch unterstützt und bestärkt.

Neben der Liebesgeschichte beschreibt Amanda Frost eindrucksvoll die Sehnsüchte und verborgene Wünsche der Schlüsselfiguren.

„Sei mein Stern“ ist in sich abgeschlossen und könnte auch problemlos ohne Band 1 gelesen werden.

Schlussendlich muss ich zugeben, dass mir „Sei mein Stern“ viel besser gefallen hat als „Gib mir meinen Stern zurück“. Die Geschichte fesselte mich, da auch ein gewisser Touch an Dramatik mit eingebettet wurde, so dass keine Langeweile beim Lesen aufkam.


Vielen Dank Amanda Frost für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 13. Juli 2014

Gib mir meinen Stern zurück von Amanda Frost















Inhalt:

Dass ausgerechnet ein Chaot wie Rafael seinen Planeten Siria vor dem Aussterben retten soll, hätte er selbst nie für möglich gehalten. Und doch findet er sich plötzlich in München wieder, um mit der bildschönen, aber egozentrischen Schauspielerin Angelina Russo für Nachwuchs zu sorgen. Dummerweise gibt es nichts, was die bissige Diva mehr verabscheut als Kinder. Pech für Rafael – und Glück für Valerie, Angelinas Assistentin. Denn im Gegensatz zu ihrer Chefin ist sie zutiefst von dem attraktiven Mann mit den überirdisch strahlenden Augen fasziniert. Und spätestens als sie ein zottiges Tier in seiner Wohnung findet, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, gerät ihrer beider Leben mächtig aus den Fugen.

Ein fantastischer Liebesroman gewürzt mit einem guten Stück Erotik und einer Brise Humor!
(Quelle Amazon)


Beurteilung:

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, schaffte mich der Roman nach und nach zu fesseln.

Die Autorin beschreibt gelungen durch ihren bildhaften Schreibstil den Planeten Siria und dessen drohendes Aussterben, sowie den Entschluss des Rates Siria durch eine „Erdenfrau“ zu retten. Für die geheime Mission wird das Ratsmitglied Rafael ausgewählt. Erst mal auf der Erde angekommen muss dieser mit den Gepflogenheiten, der Sprache und der exzentrischen Angelina Russo klarkommen. Missverständnisse sind vorprogrammiert, ebenso zwischenmenschliche Schwierigkeiten. So verliebt sich nicht etwa Angelina in den smarten Rafael, sondern deren Assistentin Valerie. Wie wird der Rat dies auffassen? V.a. da bei Valerie, wie es scheint eine Unfruchtbarkeit vorliegt? Wird sich Rafael auch in die nette Assistentin verlieben? Gibt es eine gemeinsame Zukunft und kann der Planet dennoch gerettet werden? Oder sucht der Rat für Rafael eine andere geeignete gebärfreudige Erdenfrau?

Wie eben schon kurz erwähnt verwendet die Autorin eine bildhafte Sprache und Beschreibungen, so dass sich vor dem inneren Auge des Lesers ein Bild des Planet Siria projiziert. Ebenso werden so die Schwierigkeiten des „Außerirdischen“  auf der Erde greifbar.

Sehr anschaulich beschreibt Amanda Frost die Gefühlswelt der einzelnen Hauptprotagonisten Valerie und Rafael. Wechselnd aus der Sicht von Val und Rafael, so dass der Leser auch komplett in die Gedankenwelt des Jeweiligen integriert wird und hinter die Fassade sehen kann.

Neben Humor und knisternder Erotik ist der Roman mit einer Vielfalt an Emotionen gespickt. Spätestens bei Rafaels Rückkehr nach Siria, überwiegt die greifbare Traurigkeit und Verzweiflung Valeries, welche mich zum Weinen brachte. … Und später dann Freude über das unerwartete Happy-End :-)

Gelungen finde ich auch den integrierten Ausblick zu Band 2 „Sei mein Stern“ der Siria-Serie. Gleichzeitig schließt Band 1 ab und Band 2 findet seinen Anfang. Wobei meiner Meinung nach die einzelnen Bücher in sich abgeschlossen sind (kann jetzt nur von Band 1 sprechen) und einzeln gelesen werden können.

Die Startschwierigkeiten liegen in meinem Fall wohl daran, dass es zum Teil in Sci-Fi einzuordnen ist, was normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre ist. Jedoch legte sich das nach und nach, so dass ich auch am Ende den Roman nicht mehr weglegen wollte.


Vielen Dank Amanda Frost für die Bereitstellung dieses Rezensionexemplars, das mir ermöglichte in eine anderes Genre mit einzutauchen. 

Dienstag, 17. Juni 2014

Jax - Warrior Lover von Inka Loreen Minden














Inhalt:

Jax gehört einer Eliteeinheit an, die den Pöbel von der Stadt fernhält. Wenn ein Warrior erfolgreich vom Einsatz in den Outlands zurückkehrt, darf er sich zu seinem privaten Vergnügen eine Sklavin nehmen – mit der er machen kann, was er will. Da kommt es ihm gelegen, dass er die ehemalige Ärztin unter den Sklavinnen entdeckt die seinen Bruder getötet hat.
(Quelle Amazon)


Beurteilung:

Die Serva Samantha befindet sich durch ihre Verurteilung zur  Sklavin in einer für sie völlig ungewohnten Position. Wie auf dem Basar, wird sie, kaum bekleidet, den heimkehrenden Warriors angeboten. Öffentlich übertragene Vergewaltigungen zur allgemeinen Bevölkerungsunterhaltung stehen an der Tagesordnung… Die Servas sind dem jeweiligen Warrior komplett ausgeliefert – es gibt keine Grenzen! Zu Samanthas Entsetzen wird sie von Jax erwählt, der Rache an ihr nehmen möchte. Wird sie Jax von ihrer Unschuld am Tod seines Bruders überzeugen können? Gibt es einen Ausweg für Samantha? Und was steckt hinter der radioaktiven Verstrahlung außerhalb der Kuppelstadt, in den sogenannten Outlands? Ist dort doch Leben möglich?

Dies war mein allererster erotischer dystopischer Roman. Und ich wurde positiv überrascht. Die Autorin schafft es niveauvolle Sprache und lebendige Figuren zu verbinden, ebenso bestechen ihre expliziten Erotikszenen, die gepaart mit Liebe, Leidenschaft und Romantik sind. Der gesamte Roman ist sehr authentisch und geschmackvoll geschrieben.

Durch den wirklich fesselnden Schreibstil und die mitreißende Story, vergeht die Lesezeit im Nu und bis man sich versieht ist man schon am Ende angelangt. Durch die Ich-Erzählperspektive der Serva Samantha, befindet sich der Leser von der ersten Seite komplett im Geschehen und in der Gefühlswelt der ehemaligen Ärztin Samantha, die seinerzeit das Leben von Jax rettete, seinen Bruder aber laut Anklage nicht, sondern hinterlistig nach der OP umbrachte.


Ich tauchte hier dank Inka Loreen Minden in eine bis mir dato unbekannte Welt ein und bereue nicht mir diesen Roman gekauft zu haben. Im Gegenteil, die anderen Teile dieser Warrior Lover Reihe werde ich auch noch lesen…