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Sonntag, 29. März 2015

Magie des Mondes - Vollmond von Fiona Schwarz

















Inhalt

Wenige Tage vor ihrem 18. Geburtstag wird Lucy entführt und aus ihrem bisherigen Leben gerissen. Sie soll in eine weit entfernte, geheimnisvolle Schlossstadt gebracht werden. Alles ist ihr fremd und die Angst auf dem Weg dorthin würde sie wohl wahnsinnig machen, wäre da nicht Julian, dessen Gegenwart sie auf eine unerklärliche Weise beruhigt. Der Mann mit den verführerisch blauen Augen und dem Traumkörper ist nicht nur einer ihrer Entführer, sondern auch ein wunderschöner Wolf, der so starke Gefühle in ihr weckt, wie sie es nie für möglich gehalten hätte. Am Ziel ihrer Reise muss Lucy sich auch noch in der geheimnisumwitterten Gemeinschaft der Gestaltwandler zurechtfinden. Lucy hat kaum eine Chance, ihre widersprüchlichen Gefühle und die Eindrücke dieser neuen Welt zu verarbeiten, da muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben völlig verändern wird …
(Klappentext)


Beurteilung

Was tun, wenn von einem Tag auf den anderen nichts mehr so ist, wie es schien? Existieren wirklich Gestaltenwandler und was hat das mit der introvertierten Lucy zu tun? Und geschieht alles wirklich nur zu Lucy`s Wohl oder steckt am Ende doch noch mehr dahinter?

Die wortgewandte Autorin Fiona Schwarz zieht den Leser innerhalb kürzester Zeit durch ihren ausdrucksstarken, angenehmen und flüssigen Schreibstil in ihren Bann. Verstärkt wird dies noch durch die personalisierte Erzählperspektive, d.h. größtenteils wird das Geschehen rund um Lucy aus deren Sicht erzählt, oder von ihrem Pendant Julian. Somit wird es dem Leser ermöglicht auch an den Gedankengängen, Ängsten und Zweifeln der sympathischen Hauptprotagonistin teilzuhaben.

„Magie des Mondes – Vollmond“ handelt von dem Geheimnis um Lucy und ihrer wahren Herkunft, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte. Dabei wurden die Gefühle der beiden sympathischen Protagonisten Lucy und Julian sehr authentisch und nachvollziehbar zu Papier gebracht, so dass der Leser komplett in die mystische Welt der Beiden abtauchen kann.

Die 212 Seiten sind fesselnd geschrieben und zu keiner Zeit entsteht Langeweile beim Lesen – im Gegenteil: durch den Einbau von Dramatik hält die Autorin den Leser an ihrem sehr gut durchdachten Plot.

Liebesbekundungen und Liebesszenen werden sinnlich, romantisch und authentisch dargestellt.

Das Cover ist mehr als gelungen. So verbindet es alle zentrale Hauptthemen des Romans: Liebe und Vertrauen (dargestellt in dem innigen Liebespaar) – Mystik ( symbolisiert durch die Schlossstadt und den Mond) und Gefahr (dargestellt durch die dunklen Verwirbelungen im unteren Drittel)

Zusammenfassend muss ich eingestehen, dass mich der Fantasy-Roman mehr als überzeugt hat! Sowohl in Bezug auf den Schreibstil, den durchdachten und nachvollziehbaren Plot, als auch bezüglich der Protagonisten.


Vielen Dank Fiona Schwarz für die Rezensionsanfrage und die Bereitstellung des Rezi-Exemplars.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Peris Night - Terakon von Eva Maria Klima
















Inhalt

Die junge, bodenständige Studentin Melanie lernt in einem Nachtklub einen geheimnisvollen, gut aussehenden, jungen Mann kennen. Schon am ersten Abend passiert etwas Unheimliches. Sie hört ein Gespräch, das es angeblich nie gegeben hat. Ab diesem Moment will sie mit Michael und seinen Freunden nichts mehr zu tun haben, doch es soll ihr nicht vergönnt sein. Er gewinnt ihr Vertrauen und zieht sie immer tiefer in die magische Welt Salzburgs. Die Beziehung mit ihm ist wie ein Vulkan, explosiv, emotional, erotisch und liebevoll. Es scheint, als wäre sein einziges Bedürfnis Melanies Wohlergehen…
(Quelle Amazon)



Beurteilung

Was tun, wenn man plötzlich feststellt es gibt neben unserer Welt noch mystische Wesen und man unverhofft in dieser integriert ist? Wenn Geheimnisse um die eigene Existenz das bisherige Leben in Frage stellen und gleichzeitig in Gefahr bringen? Wem kann man uneingeschränkt trauen? Wer ist in Wirklichkeit Freund und wer Feind? Und sind Peri überhaupt zu wahren, echten und aufrichtigen Gefühlen in der Lage?

Genau mit diesen Fragen muss sich die taffe Studentin Melanie auseinandersetzten. Gepaart mit Irrungen und Wirrungen in Bezug auf ihre eigene wahre Identität, der Liebe zu Markus und den Geheimnissen der mystischen Welt, in der sie als „Mensch“ keinen hohen Stellenwert hat – oder ist sie etwa am Ende gar kein Mensch?!?

Ziemlich schnell fesselt die Autorin Eva Maria Klima in ihrem Fantasy-Roman Peris Night Terakon den Leser an ihre ungewöhnliche Geschichte. Liebe, Leidenschaft und Intrigen – Dinge des reellen Lebens gepaart mit mystischen Wesen wie Drachen, Vampire, Werwölfe u.v.m..

Authentisch und emotional beschreibt die Autorin die Achterbahn der Gefühle der sympathischen Hauptprotagonistin Melanie, die unverhofft ihre ganze Existenz in Frage stellen muss und mehr oder weniger auf sich und ihre Instinkte gestellt, sich den Gefahren der mystischen Welt stellen muss. Gefesselt durch den außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin verliert sich der Leser in der Welt der Peris, Vampire und mystischen Wesen. Im Vordergrund stehen wahre authentische Gefühle, Gefühlsregungen, Instinkte und Freundschaft.

Häppchenweise eröffnet uns Eva Maria Klima im Handlungsgeschehen Hintergrundinformationen zu Melanies wahrem Ich, ihrer Familie und ihrem Umfeld. Genau dosiert um die Spannung aufrecht zu halten bzw. noch zu steigern.

Durch die personalisierte Erzählperspektive, aus der Sicht von Melanie, kann der Leser sich sehr schnell mit jener identifizierten. Der Leser wird aktiv in die Handlung integriert: er leidet, liebt, hofft und weint mit Melanie. Genau wie die Hauptprotagonistin steht auch der Leser fortwährend unter Spannung: was kommt noch für ein Geheimnis ans Tageslicht? Was bezweckt Peri Michael mit seiner Heimlichtuerei?

Ein Weglegen dieses Meisterwerkes an Emotionen, Spannung und Dramatik ist deshalb auch nur bedingt möglich. Gekonnt endet der erste Teil mit einem Cliffhanger! Wie es wohl weitergeht? …

Terakon ist der erst Band einer Triologie, die sich in Marado (Peris Night2) fortsetzt. Rund 350 Seiten Lesevergnügen pur – nicht nur für Sci-Fi-Anhänger!


Vielen Dank Eva Maria Klima für die Rezensionsanfrage und die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Über die persönliche Widmung in meinem Rezensionsexemplar habe ich mich sehr gefreut!

Montag, 24. November 2014

Im Bann des keltischen Tigers - Tíogaír hÉireann von Lisa Skydla















Inhalt:

Nur weil Sophie ihren Freundinnen beweisen will, dass an einer alten Legende nichts dran ist, verbringt sie eine Nacht in den Ruinen von Clonmacnoise. Dieses alte Klosterdorf in Irland offenbart ihr mehr als sie sich jemals vorstellen konnte.

Und ehe sie sich versehen hat, ist sie mit dem mysteriösen Conner verbunden, der ihr nicht nur vor Angst Gänsehaut beschert, ganz im Gegenteil.

Die dominante, sadistische Art von Connor gefällt Sophie sehr gut, nur die Regel, dass sie keinen Schritt mehr allein tun darf, passt ihr ganz und gar nicht. Sophie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe und ihrem Freiheitssinn.

Außerdem ist da ja auch noch der bösartige, alte Angus, der ihr nach dem Leben trachtet. Wird sie einen Weg finden, um glücklich zu werden?

Prickelnd, erotisch und mit einem kleinen Anteil SM, entführt dieser Roman in die geheimnisvolle Welt der Fantasy.
(Quelle Amazon)


Beurteilung:

Erotik pur, verpackt in einen sehr interessanten Plot und einem äußerst angenehmen Schreibstil!

Lisa Skydla besticht in diesem Roman mit einer sehr authentischen und nachvollziehbaren Plot, der den Leser in die Welt der irischen Sagen und Legenden entführt. Nichts desto trotz wirkt die Geschichte so real, dass eine Identifizierung mit den sympathischen Hauptprotagonisten mehr als möglich ist. Auf der einen Seite ist die junge Urlauberin Sophie, die unverhofft mitten in eine Legende platzt, und auf der anderen Seite, der geheimnisvolle keltische Tiger Connor – Bestandteil der Legende -  beide ziehen den Leser auf ihre Art und Weise in ihren Bann. Nach dieser einen Nacht, ist nichts mehr wie vorher…

Durch ihren angenehmen und flüssigen Schreibstil, in Kombination mit Erotik, Spannung, sowie Intrige, gelingt es der Autorin den Leser innerhalb kürzester Zeit an ihren Roman zu binden, so dass ein Weglegen dieses nur sehr schwer geht.

Auch die emotionale Bindung an das Buch funktioniert sehr gut. Hervorgerufen durch die personalisierten Erzählperspektive und der detaillierten Gedankengänge der einzelnen Hauptprotagonisten. Man leidet, hofft und bangt mit ihnen. Ebenso teilt der Leser innerhalb weniger Szenen die Abneigung Sophies gegenüber Angus, der sowohl ihr, als auch Connor nach dem Leben trachtet, und dem keine Intrige zu schade dafür ist.

Die expliziten Sexszenen sind sehr sinnlich und erotisch beschrieben - mit einem kleinen Anteil SM verarbeitet, der jedoch nur eine kleine Randerscheinung darstellt.

Abschließend möchte ich folgendes bemerken:

Ein rundum sehr gelungener und in sich stimmiger Erotikroman aus der Feder von Lisa Skydla, den ich nur empfehlen kann. Die erotische Spannung zwischen den Protagonisten, die aufkeimende tiefe Liebe, aber auch die detaillierte Beschreibung Irlands zieht den Leser unweigerlich in seinen Bann. Das Ganze verbunden mit einem Touch Drama und Fantasy, in Form von Legenden und Sagen… ein wahres Lesevergnügen.

Montag, 10. November 2014

Vom Tod geküsst von Amanda Frost
















Inhalt:

Er ist der Tod! Und er kommt, um sie  zu holen!

Doch was, wenn sie nicht sterben kann? Und zudem völlig fasziniert von dem teuflisch gut aussehenden Fremden ist? Diese Frage muss ich Krankenschwester Lilly stellen. Denn anscheinend gibt es nur eine Alternative: Sie muss sterben, ansonsten wird Sebastian in der Hölle schmoren. Doch soll das wirklich das Ende sein?

Wofür lebst du, wenn du längst gestorben bist?

Packende Fantasy, prickelnde Erotik und eine Liebe, die sich über den Tod hinwegsetzt.
(Quelle Amazon)




Beurteilung:

Was wenn dein Leben plötzlich beendet wird und du auf einmal der Helfer des Todes bist? Wenn du die Macht über Leben und Tod hast – durch bloße Berührung? Was wenn du dabei „die Liebe deines Lebens“ triffst und sie in das Reich der Toten holen sollst? Ist man als Untoter überhaupt zu wahren Gefühlen fähig und beruhen diese auf Gegenseitigkeit? Wie kann man dem Tod ein Schnäppchen schlagen?

Amanda Frost verarbeitet in ihrem Fantasy-Erotik-Roman einen sehr interessanten Plot, mit einem – für mich – sehr überraschenden Ende. Durch ihren angenehmen und sehr flüssigen Schreibstil entführt die Autorin den Leser innerhalb kürzester Zeit in die Welt von Sebastian und Lilly. Neben weltlichen Problemen haben beide noch zusätzlich mit scheinbar unlösbaren teuflisch/himmlischen Problemen zu kämpfen.

Neben der langsam aufkeimenden Liebesgeschichte, befasst sich die Autorin in ihrem Roman mit Themen wie tiefe Freundschaft, bedingungslose Liebe und errichteten Schutzbarrieren. Gemeinsam versuchen Lilly und Sebastian nach und nach vorhandene Selbstzweifel, Schutzmauern und Ängste einzureisen und abzubauen, um sich am Ende dem Gegenüber komplett öffnen zu können. Durch den personalisierten Erzählperspektivenwechsel, der flüssig in die Handlung eingebaut wurde, ermöglicht uns die Autorin auch „hinter die Stirn“ der Hauptprotagonisten zu sehen und an ihren Gedankengängen teilzuhaben. Wodurch der Roman sehr authentisch wirkt und den Leser mit in seine Handlung einbindet.

Auch kommt der emotionale Aspekt nicht zu kurz. Durch sehr gewählte Wortwahl und einfühlsame Beschreibungen findet zeitgleich eine Art Identifizierung mit den Protagonisten statt, d.h. auch die ein oder andere Träne schlich sich beim Lesen bei mir ein, ebenso wie Fassungslosigkeit und Verzweiflung.

Humorvoll verpackt Amanda Frost den Kampf der Zwischenwelt, seiner Bewohner und den Lebenden, so dass man nicht umhin kommt, bei der ein oder anderen Szene zu schmunzeln.

Sehr sinnlich und ansprechend werden die erotischen Szenen verpackt, so dass sie zeitgleich zum Träumen einladen.

In sich stimmig ist auch die Covergestaltung: als zentrales Thema ein sich küssendes Paar – stellvertretend für die Liebesgeschichte, der Sensenmann in schwarz gehalten links unten – als Hinweis für das Genre Fantasy - und daneben der Titel „Vom Tod geküsst“. Die dominierende Farbgebung ist blau und schwarz. Mit blau assoziiert man u.a. Sympathie, Harmonie, Unendlichkeit, Treue und Sehnsucht, mit der Farbe schwarz hingegen Tod, Trauer, Einsamkeit und Finsternis… alles Elemente, die auch im Roman vorkommen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Amanda Frost hier der Spagat zwischen paranormalen Elementen, Erotik, Humor und wahrer, tiefer Gefühle sehr gelungen ist. Ein absolutes Lesevergnügen.

„Vom Tod geküsst“ ist in sich abgeschlossen und kann auch unabhängig davon, dass es noch weitere Teile geben wird, gelesen werden. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil dieser neuen Reihe.


Vielen Dank Amanda Frost für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Dienstag, 9. September 2014

Westerwaldmagie von Kalitea Stone
















Inhalt:

Anno 1634. Die Wächterin Belana schützt die Mondsteinhöhle der Göttin Epona vor Plünderei. Während eines Gefechtes mit marodierenden Söldnern trifft sie auf einen Nordmann. Ein Kerl so scharf wie die Klinge ihres Schwertes und so heiß wie die Flamme, in der es gehärtet wurde. Sein Name ist Arik und er entfacht einen Krieg in Belana, der genauso gnadenlos in ihr tobt wie die Schlachten um sie herum.

Sie bringt ihn zu dem Ort, den sie geschworen hat, mit ihrem Leben zu beschützen. Arik, der von seinem Vorgesetzten erpresst wird, Belana auszuliefern, gerät in heftige Konflikte, aus denen es kein Entkommen gibt.

Belana fühlt sich von ihm verraten und von Stund an hat sie nur noch einen Gedanken: Rache!



Da die Autorin ihren Roman derzeit überarbeitet und auch erweitert, und mich gebeten hat meine Rezension rauszunehmen, bin ich ihrem Wunsch gefolgt :-)
Sobald die überarbeitete Version vorliegt und ich diese gelesen habe, erhaltet ihr eine neue Rezension von mir.