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Freitag, 9. Januar 2015

Brennende Begierde von Inka Loreen Minden

















Inhalt:

Miranda besucht jede Woche Lord Luciens Darkmore auf seinem Schloss, um sich dem mysteriösen Mann zu unterwerfen. Die Dorfbewohner meiden ihn, denn es heißt, er sei verflucht und sein Gesicht nach einem Unfall entstellt. Deshalb trägt er eine Maske.

Miranda darf ihn nie ansehen, ihn nicht küssen und nur berühren, wenn er es befiehlt. Langsam schafft sie es, den kalten Schlossherren aufzutauchen – bis ihr ein gravierender Fehler passiert …
(Quelle Amazon)



Beurteilung:

Ist es möglich sich in jemanden so Mystisches zu verlieben? Dem man sich zwar auf sexueller Basis komplett unterwirft, sich emotional ihm aber nicht nähern darf? Ist dies wirklich Liebe und kann dies überhaupt eine Zukunft haben? Oder zerstört ein kurzer, unbedachter Moment das Vertrauen und die „Nähe“?

In gewohnten flüssigen und harmonischen Schreibstil beschreibt Inka Loreen Minden die langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen dem geheimnisvollen Lord und Miranda.


Kurzum eine sehr gelungene erotische Auslegung und Neuerzählung von „Die Schöne und das Biest“. Sinnlich, erotisch und authentisch in einen schönen Plot verpackt, der zeitgleich zum Träumen einlädt, aber auch das eigene Kopfkino bedient. Dabei werden auch SM-Elemente integriert, so findet man u.a. Dominanz und Unterwerfung, aber auch Liebe in dieser angenehmen Kurzgeschichte wieder.

Planschbecken mit Folgen von Lene Sommer















Inhalt:

Leicht angeheitert liegt Mia abends in einem Planschbecken und lässt ihren Feierabend mit einer kleinen Selbstverwöhnung ausklingen. Wenn sie nur wüsste, dass sie beobachtet wird.
Wiedersehen macht Freude. Mia lernt peinlicherweise ihren Zuschauer kennen.

Eine aufregende, turbulente Erotikgeschichte.

Ob diese mit einem Happy-End ausgeht?

Das erfahren Sie liebe Leserinnen und Leser nur, indem sie Lene Sommer`s Geschichte bis zum Ende lesen.



Beurteilung:


Humorvoll, witzig und locker beschreibt die Autorin in ihrer Kurzgeschichte das erste „Zusammentreffen“ von Mia und Mark. Doch wie auch im echten Leben, hält das Leben noch einige Missverständnisse und Hindernisse für die beiden bereit.

Durch die wechselnde Erzählperspektive zwischen den beiden Hauptprotagonisten ermöglicht es Lene Sommer den Leser sowohl in die Gedankenwelt von Mia und Mark, als auch in Handlung der Geschichte  zu integrieren und zu fesseln.

Dabei kommen die beiden Hautdarsteller sehr sympathisch und authentisch rüber, mit all ihren Ecken und Kanten, aber auch ihrer Vergangenheit… Wie im realen Leben…

Viel zu schnell, da leider nur ca. 70 Seiten, ist die Kurzgeschichte auch schon gelesen. Ein Weglegen des Buches zwischendrin ist nicht möglich, da der Leser innerhalb weniger Zeilen an den Plot durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil gebunden und gefesselt wird.

Die Erotik kommt in dieser Kurzgeschichte dennoch nicht zu kurz. Die von Beginn an vorherrschende knisternde Erotik und Anziehungskraft zwischen Mia und Mark „springt“ den Leser förmlich an und wird ebenso wie die expliziten Liebesbekundungen, sowie  Liebesszenen sinnlich, geschmackvoll und authentisch dargestellt.


Vielen Dank an Lene Sommer für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Montag, 22. Dezember 2014

Pay in Love - Ein Chef für gewisse Stunden von Lina Roberts















Inhalt:


Alexandra Woods kann ihr Glück kaum fassen, als ihr Chef, Cole Lowell, sie bittet, ihn auf eine Geschäftsreise nach Berlin zu begleiten. In der Hoffnung, endlich sein Herz zu gewinnen, lässt sie sich auf eine heiße Affäre mit ihm ein, nur um am nächsten Morgen in eine Katastrophe zu schlittern. Cole hat sie nur mitgenommen, damit sie seinem Kunden schöne Augen macht. Wird sich Alex auf das gefährliche Spiel einlassen, um Coles Herz zu gewinnen?
(Quelle Amazon)




Beurteilung:


Was tun, wenn man seit Jahren in den eigenen Chef verliebt ist und dieser einen überhaupt nicht beachtet? Und plötzlich nimmt genau dieser einem auf eine wichtige Geschäftsreise mit … Handelt es sich nur um ein Missverständnis, oder erwartet der Chef wirklich, dass man sie dem Kunden schöne Augen macht und Honig ums Maul schmiert?!

In einem sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil beschreibt die Autorin Lina Roberts die  Geschichte der Buchhalterin Alexandra und deren Chef Cole.

Missverständnisse über Missverständnisse stehen dem Glück der Beiden von Beginn an im Wege. Doch gegen wahre Gefühle ist man machtlos…

Sehr authentisch und nachvollziehbar wird der Plot zu Papier und dem Leser näher gebracht. Die Kurzgeschichte lädt zum Träumen ein. Innerhalb kürzester Zeit taucht der Leser in das Gefühlschaos von Alex ein, lacht, verzweifelt und liebt mit ihr.

Die Protagonisten erscheinen sehr sympathisch und ihre Gedanken und Handlungen sind plausibel und nachvollziehbar. Die Liebesszenen wurden geschmackvoll und sinnlich dargestellt.


Eine gelungene Kurzgeschichte.

Dienstag, 10. Juni 2014

Cappuccinoliebe von Kerry Greine














Inhalt:

Monatelang war Jesse für Lane nur ein Stammkunde in ihrem kleinen Coffeeshop in Boothbay Harbor. Sie hat von Männern die Nase voll und mehr als ein kleiner Flirt über den Tresen kommt für sie nicht in Frage. Dennoch kommt sie nach einem kleinen Missgeschick nicht umhin, ihn zu bemerken. Jesse weckt Gefühle und Sehnsüchte in ihr, die sie nie wieder empfinden wollte, denen sie aber nicht entfliehen kann.
(Quelle: Amazon)


Beurteilung:

Dieses Mal schrieb Kerry Greine eine Kurzgeschichte, die jedoch nichts an Humor, Erotik/Liebe und wahren Gefühlen einbüßt. Durch ihren wieder sehr flüssigen und bildhaften Schreibstil, kann man sich  Alana’s Coffee bildlich vorstellen, ebenso Lane hinter der Theke. Sehr humorvoll beschreibt die Autorin das erste „wirkliche“ Zusammentreffen von Jesse und Lane.

Sehr schön war auch das Aufgreifen und Integrieren der früheren Protagonisten der Boothbay Harbor Reihe, so dass man sofort wieder einen Bezug zu dem Ort und den Leuten hat.

Auch hier gelingt es Kerry Greine wieder von der ersten Seite an zu fesseln, um dann festzustellen, dass die Geschichte schon wieder vorbei ist. Leider viel zu schnell. Ich merkte überhaupt nicht die Zeit, da es in keinster Weise langweilig oder uninteressant wurde. Im Gegenteil: durch den Wechsel der Erzählperspektive zwischen den Hauptprotagonisten Jesse und Lane bekommt man die jeweilige Gefühlslage und Gedankengänge der Einzelnen hautnah mit.

Sehr schön wurde die Redensart „Ein gebranntes Kind scheut das Feuer“ als Leitthematik behandelt. Lane ist von der Liebe maßlos enttäuscht und gesteht sich ihre wahren Gefühle Jesse gegenüber nicht ein, sondern läuft panisch vor jenen davon. Gelingt es Jesse Lanes Vertrauen zu erlangen?

Das Cover – ein Tisch im Alana’s Coffee mit einer Tasse Cappuccino mit Zimtherz – in Kombination mit dem Titel „Cappuccinoliebe“ beschreibt Lane und ihren wahrgewordenen großen Traum.

Ein wieder sehr gelungener Liebesroman in Kurzgeschichtenformat von Kerry Greine. Auch diese Kurzgeschichte kann unabhängig von den anderen Liebesromanen de Boothbay Harbor Reihe gelesen werden und ist in sich abgeschlossen.