Inhalt
„<<Das sind graue Augen …
und wirklich schöne Lippen… Oh Gott, fällt sie jetzt in Ohnmacht? Hat sie
vergessen, wie man atmet?>>Hernando sagte: „Atme!“ Nachdem er sie wiedr
atmen sah, streckte er ihr seine Hand entgegen und sie legte ihre Hand in
seine. Es war ein Gefühl, als ob ein elektrischer Schlag durch ihn fuhr. Beide
schauten sich verblüfft in die Augen. Er fing sich als erstes wieder und sagte:
„Verrätst Du mir Deinen Namen? Ich bin Hernando.“ … Manche Menschen erleben
diesen einen magischen Moment, der das ganze Leben verändern kann. Und der das
ganze bisherige Leben in Frage stellen kann. Hernando – Musiksuperstar und
Frauenheld par excellence – genießt sein Leben und die Gunst der
verschiedensten Frauen. Dann trifft er durch Zufall auf Milia – alleinerziehend
und von der Liebe völlig desillusioniert. Hernandos Gefühlswelt wird mkit einem
Mal auf den Kopf gestellt und er kann Milia nicht vergessen. Sie beide können
sich der bedingungslosen Leidenschaft, die sie füreinander empfinden, nicht
entziehen.“
(Quelle Amazon)
Beurteilung
Kann man sich als
alleinerziehende Mutter wirklich auf eine Beziehung zu einem Sänger einlassen?
Selbst, wenn dieser dann auch noch auf einem anderen Kontinent lebt? Der eine
düstere Vergangenheit hat und diese mit einem nicht teilt? So dass man dadurch
unbewusst mehr und mehr als jemals zuvor in Lebensgefahr schwebt?
Lea Peterson beschreibt
anschaulich und authentisch sowohl die Liebesgeschichte an sich, als auch die
Gedankengänge, Zweifel, Ängste und Hintergründe ihrer Protagonisten.
In einem flüssigen und angenehmen
Schreibstil bringt sie ihren Plot zu Papier. Auch wenn einem die Entwicklung
des Plots nach wenigen Seiten klar ist, schafft es die Autorin einen dennoch an
ihr Werk zu binden. Unterstützung findet sie durch ihren angewandten
personalisierten Erzählstil. Dadurch erhält der Leser sowohl Einblick in die
Gefühlswelt der sympathischen Hauptprotagonistin Emilia als auch in die des
Stars Hernando. Sympathisch macht beide Hauptprotagonisten, dass sie nicht
blauäugig an die „Sache“ herangehen, mit beiden Beinen im Leben stehen und
ihnen das Glück und Wohl ihrer Kinder stets an vorderster Front steht.
Alles könnte gut sein, wäre da
nicht die „dunkle“ Vergangenheit von Hernando, die das Glück und schlimmer noch
aller Leben bedroht…
Gekonnt baut Lea Peterson zum
Ende hin Spannung auf und hinterlässt dem Leser einen absoluten Cliffhanger…
Zusammenfassend möchte ich sagen,
dass es sich um ein authentisches, emotionales und realitätsnahes Werk handelt
mit tiefen Gefühlen, Ängsten und der Bereitschaft ein Wagnis einzugehen. Die 356
Seiten lassen sich gut lesen und durch den Cliffhanger wird das Interesse des
Lesers an die Fortsetzung geweckt.
Sollte jemand kein Interesse an
einer Fortsetzung haben, kann er dennoch getrost das Buch auch singulär lesen.
Einzigester Kritikpunkt: im
Mittelteil des Romans kamen mir manche Gegebenheiten etwas langatmig vor – aber
dies ist mein persönlicher Eindruck und beeinträchtigt dennoch nicht mein
Interesse am Plot.
Vielen Dank Lea Peterson für das
Rezensionsexemplar.
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