Inhalt:
Mia Engel ist immer noch siebzehn
Jahre jung, mollig und stammt nach wie vor aus ärmlichen Verhältnissen. Das ist
aber auch schon alle, was beim Alten geblieben ist. Denn ihr persönlicher
Sexgott hat nicht nur die Schönheit hinter der Fassade des Truthahns
wahrgenommen, sondern ist Mia-Baby sogar regelrecht verfallen. Endlich hat er
sich eingestanden, dass es wichtigere Dinge gibt als oberflächliche
Attraktivität. Während die beiden darin schwelgen, ihren sexuellen Horizont
stetig zu erweitern, braut sich Ärger zusammen, und zwar im Form von Eva Eber
(macht ihrem Nachnamenalle Ehre) sowie Harald Engel (Teil der wütenden
Erzeugerfraktion) … Werden ihre Seelen trotz der Widrigkeiten erkennen, was
ihre Körper schon lange wissen – und zwar dass sie unwiderruflich
zusammengehören?
Ein Mann, ein Wort, ein Fi****
Zweiter Teil des
Amazon-Bestsellers! Wagen Sie den Sprung … und sehen Sie hinter das
Offentsichtliche.
(Quelle Amazon)
Beurteilung:
Was tun, wenn man endlich seine
wahren Gefühle erkennt und zulässt? Man jedoch den Menschen, den man über alles
liebt von sich gestoßen und verletzt hat? Gibt es noch Hoffnung? Und was tun,
wenn die Neider sich zusammenschließen und das Glück zerstören wollen? Kann
Liebe alle Widersachern und Intrigen standhalten?
Auch im 2. Teil der „Immer wieder
samstags“ Reihe besticht Don Both mit ihrer vulgär angepassten Wortwahl und
ihrem sehr flüssigen Schreibstil. Wie schon im ersten Teil ermöglicht sie uns
auch hier durch den Wechsel der personalisierten Erzählperspektive in die Köpfe
und die Gedankenwelt der Hauptprotagonisten einzutauchen. So dass man innerhalb
weniger Zeilen bereits wieder vollständig in die Handlung und die Emotionen
eingebunden ist.
Selbsterkenntnis, wahre Gefühle,
Hass, Neid, Missgunst, Intrigen und Täuschung, aber auch bedingungslose Liebe,
bis hin zur Selbstaufgabe bilden die Eckpfeiler dieses Teiles. Sehr emotional
erleben wir hier die beiden Hauptprotagonisten, ihr „Füreinander-Einstehen“ und
ihr Kampf gegen alle Widrigkeiten. Umso entsetzter ist der Leser über das
unvorhersehbare Ende…
Das Ende musste ich erst mal
sacken lassen… und unterschiedliche Emotionen machten sich bei mir breit: von
Wut über Tränen bis hin zur Verzweiflung – und natürlich enorme Neugier wie es
mit den Beiden nach diesem Ende weitergeht! Don Both lässt einen fassungslosen
Leser zurück, der regelrecht nach der Fortsetzung lechzt.
Dennoch könnte die
Liebesgeschichte nicht schöner sein. Nichts desto trotz laden Tristan und Mia
den Leser wiederum zum Träumen ein. Ein unvergessliches Lesevergnügen, das
schon beinahe in eine Sucht mündet.
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