Inhalt:
Emma Maddox schreibt über die
Liebe. Es gibt nur einen kleinen Haken: Sie weiß nicht wirklich, worüber sie
spricht. Sie verlässt sich auf ihre Fantasie, die Kraft ihrer Gedanken und die
drei sexuellen Abenteuer, die sie in ihren 30 Jahren hatte. Aber wenn man
selbst nicht weiter weiß, kann man ja immer noch Freund Internet befragen. Als
sie Drew Tate kennenlernt, begreift sie, dass Fantasie und Wirklichkeit nicht
immer deckungsgleich sind. Sie versteht, dass zu einer Beziehung und zu Liebe mehr
gehört, als das technische Wissen, Körperteil A auf Körperteil D zu legen und I
um J zu wickeln. Doch wahre Menschen kommen nicht mit Bedienungsanleitungen,
sie haben eigene Ideen und Gefühle, ihren eigenen Kopf. Während Emma in ihren
Geschichten alles bis ins Detail plant, muss sie im echten Leben an die Klippe
treten und springen. Und auf dem steilen Fall nach unten muss sie hoffen, dass
ihr rechtzeitig Flügel wachsen. Oder, dass Drew sie zumindest auffängt.
Korrigierte Version: 9.4.14
(Quelle: Amazon)
Beurteilung:
Eine sehr einfühlsame Geschichte,
die auch Sinn macht!
Über den Inhalt selber möchte ich
hier gar nicht viel schreiben, denn sonst wird dem Leser vorneweg schon zu viel
verraten… J
Es handelt sich auf jeden Fall um eine sehr emotionale Liebesgeschichte,
gewürzt mit Erotik und Humor. Des Öfteren musste ich beim Lesen schmunzeln, bin
in Lachen aber auch in Tränen ausgebrochen, so hat mich die Autorin an ihr Werk
gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig und in keinster Weise gekünstelt,
sondern wirkt sehr erfrischend („wie der Schnabel gewachsen ist“).
Die expliziten Sexszenen sind
sehr detailliert beschrieben, aber nicht vulgär, sondern angenehm zu Lesen und dem „Kopfkino“ seinen Lauf zu lassen J…
Von der Autorin werden Themen wie
Unsicherheit im „wahren“ Leben, echte Freundschaft, Liebe, Offenheit,
Ehrlichkeit, Schwäche, Tränen und vieles mehr an Emotionen thematisiert und
wunderbar in dem Roman integriert, so dass er sehr authentisch wirkt.
Das Cover verrät erst mal nichts
über die Geschichte, aber jetzt im Nachhinein denke ich, dass es sehr gut
gewählt ist. Der Titel steht im Vordergrund – es könnte die Geschichte, von
jedem Einzelnen von uns sein, weshalb ich es gut finde, dass von dem Paar auf
der Bank auch keine Gesichter zu erkennen sind, nur das „Love“ am Boden. Denn
der Titel und „Love“ beinhalten schon den „roten Faden“. Es geht um die eigene
Geschichte: dem Kampf und dem Eingestehen der Gefühle, was jeder von uns
irgendwann schon mal durchgemacht hat.
Annie Stone hat mich nicht
enttäuscht! Ich habe bereits „She flies with her own wings“ und „Among the wild
flowers“ gelesen (Rezension folgt noch, sobald Band 3 endlich da ist) und war
danach von ihrem Schreibstil bereits überzeugt, so dass ich ihre Bücher sehr
empfehlen kann.
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