Samstag, 1. August 2015

Schuhding ins Glück von Kerry Greine/Ben Bertram


















Inhalt

Mick hatte eine Idee! Doch rechnete er nicht im Entferntesten damit, dass diese sein Leben schlagartig verändern würde. Woher sollte er auch wisse dass ein Experiment beim Shoppen dafür sorgen könnte, dass er sich verliebt? Blöd nur, dass er kurze Zeit später plötzlich mit Isabell zusammenstößt. Mit einer Frau, die anschließend dafür sorgt, dass nichts mehr beim Alten bleibt.

Isabell ist alleinerziehende Mutter, studiert und arbeitet nebenbei noch in einem Reisebüro. Durch diese Dreifachbelastung hat sie kaum Zeit sich mit Männern zu treffen. Außerdem hat sie mit denen in der Vergangenheit sowieso nur Stress gehabt.

Auf einmal tauchen Probleme auf, die beide vorher nicht kannten. Wie aus dem Nichts fühlen sie sich in Erklärungsnot, weil es E-Mail-Kontakt mit einer weiteren Person des „anderen Geschlechts“ gibt. Doch wenn es beide machen, sollte es doch erlaubt sein. Vielleicht sogar erwünscht?

Werden sie es schaffen, damit umzugehen? Finden sie eine Lösung? Vielleicht sogar eine gemeinsamte? Oder muss diese Lösung zunächst gar nicht gefunden werden, da eine Aufklärung alles nur noch komplizierter machen würde?

Brauchen sie ihre – bis dato unbekannten – E-Mail-Kontakte womöglich sogar, um in eine gemeinsame Zukunft starten zu können?

Und überhaupt: Was bitte ist eigentlich dieses Schuhding?
(Quelle Amazon)



Beurteilung

Liebe kann Vieles verändern, selbst die eigene Einstellung zu gewissen Themen lässt wahre Liebe plötzlich in einem anderen Licht erscheinen… Jedoch ist man bereit, dies zu erkennen und kann man die Veränderung zulassen?

Das Autorenduo Kerry Greine und Ben Bertram beschreibt in ihrem gemeinsamen Werk „Schuhding ins Glück“ die Geschichte der alleinerziehenden Isabella und dem eingefleischten Single Mick.

Eine Geschichte aus dem reellen  Leben mit einigen Höhen und Tiefen, sowie Hürden und Missverständnissen. Plausibel und für den Leser nachvollziehbar beschreiben Kerry Greine und Ben Bertram die einzelnen Gefühlsregungen und Gedanken ihrer sympathischen Hauptprotagonisten hervorgerufen durch die Wechsel in der Erzählperspektive zwischen den beiden Hauptprotagonisten.

Unterstützung findet diese Erzählweise noch in dem flüssigen und angenehmen Schreibstil des Autorenduos, so ist für den Leser nicht erkennbar, wann welcher Autor schrieb. Beide Schreibstile harmonieren hervorragen miteinander und gehen fließend ineinander über.

Emotional schaffen die beiden Autoren es ihre Leserschaft zu erreichen und die Neugier auf den Ausgang des Pots zu steigern. Sehr positiv ist zu bemerken, dass es sich bei der Hauptprotagonistin um eine alleinerziehende Mutter handelt. Der Leser erhält während des Lesens eine klare Vorstellung vom Alltag und den Problemen einer Alleinerziehenden, v.a. welches Organisationstalent gefordert ist und welche Konsequenzen eine simple Erkrankung der Tochter nach sich ziehen können.


Vielen Dank Kerry Greine und Ben Bertram für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    die Sache mit dem Schuhding ist, aber noch ungeklärt geblieben oder?

    LG..Karin..

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    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    2. Nein :-) klärt sich als im Laufe des Buches auf, Karin

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