Mittwoch, 22. April 2015

Fire&Ice - Jonas Harper von Allie Kinsley und Sam Nolan















Inhalt

Als Jonas vom Tod seiner Mutter erfährt, fliegt er sofort nach Hause. Dort angekommen erhält er seine Nachricht, die sein ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Verwirrt und überfordert macht er sich auf den Weg, sein neues Leben kennenzulernen.
Doch Glück und Leid liegen nah beieinander. Schnell wächst ihm alles über den Kopf. Nichts ist mehr so, wie es war, und nichts wird mehr sein, wenn er seine große Liebe verliert. Es scheint, als hätte sich das Schicksal gegen ihn gestellt.
Dieses Buch ist Teil einer Serie, dabei aber in sich abgeschlossen. Der nächste Teil handelt von einer anderen Person dieser Gruppe.
(Quelle Amazon)


Beurteilung

Was, wenn nichts ist, wie es scheint? Wenn man von heute auf morgen feststellen muss, dass das ganze bisherige Leben eine einzige große Lüge ist? Wenn ein Tiefschlag den nächsten jagt? Wieviel kann man aushalten und hat die Liebe da überhaupt noch eine Chance?

„Jonas Harper“ ist das gemeinsame Werk von Allie Kinsley und Sam Nolan. Eine dramatische Lebes- und Liebesgeschichte rund um Jonas Harper, mit vielen Höhen und noch mehr Tiefschlägen, gespickt von einer Emotionsvielzahl von Hoffnung – Hoffnungslosigkeit – Verzweiflung- Freundschaft und Verbundenheit – Vertrauen – Missgunst/Intrigen u.v.m. .

Durch den flüssigen und fesselnden Schreibstil des Autorinnenduos, sowie dem interessanten und gut durchdachten Plot findet der Leser sehr schnell ins Buch und kann sich v.a. auch ohne große Probleme mit Jonas identifizieren.

Die Autorinnen beschreiben sehr authentisch und nachvollziehbar die Gefühle und Handlungsweisen des sympathischen Hauptprotagonisten. Sehr gut wurde auch die Liebesbeziehung, bzw. die sexuelle Orientierung Jonas umgesetzt. Die Liebesszenen sind ästhetisch und sinnlich und in keinster Weise abstoßend.

Einfühlsam geht das Autorenduo auch an Themen wie Tod, Verlust und Krankheit heran und bindet diese authentisch und emotional in den Handlungsablauf ein.

Jedoch gibt es leider auch einen Kritikpunkt: mir persönlich fehlen die Berührungspunkte zu den bereits liebgewonnenen Figuren der Fire&Ice-Reihe. Zwar wurden Gespräche und ein Besuch bei Sky und Ryan mit eingebaut, aber um wirklicher Bestandteil der Reihe zu sein, war es mir persönlich zu wenig. Weshalb ich „Jonas Harper“ nicht ganz mit der Reihe in Einklang bringe, sondern es eher als ein gesondertes Buch ansehe, das mir nichts-desto-trotz dennoch sehr gut gefallen hat.


Zusammenfassung

Nichts-desto-trotz handelt es sich hier um eine sehr schöne und v.a. authentische Liebesgeschichte mit vielen Emotionen und ernsten Themen. Ein gelungenes Werk mit Gay-Romantik, gekonnt durch einen gutdurchdachten Plot, einem flüssigen und ansprechenden Schreibstil, sowie der verwendeten personalisiert Erzählweise zu Papier gebracht.

330 Seiten Lesevergnügen, die man auch nur schwer zur Seite legen kann.

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