Mittwoch, 8. April 2015

El Nino - Der Lust verfallen - Hernando von Lea Petersen















Inhalt

„<<Das sind graue Augen … und wirklich schöne Lippen… Oh Gott, fällt sie jetzt in Ohnmacht? Hat sie vergessen, wie man atmet?>>Hernando sagte: „Atme!“ Nachdem er sie wiedr atmen sah, streckte er ihr seine Hand entgegen und sie legte ihre Hand in seine. Es war ein Gefühl, als ob ein elektrischer Schlag durch ihn fuhr. Beide schauten sich verblüfft in die Augen. Er fing sich als erstes wieder und sagte: „Verrätst Du mir Deinen Namen? Ich bin Hernando.“ … Manche Menschen erleben diesen einen magischen Moment, der das ganze Leben verändern kann. Und der das ganze bisherige Leben in Frage stellen kann. Hernando – Musiksuperstar und Frauenheld par excellence – genießt sein Leben und die Gunst der verschiedensten Frauen. Dann trifft er durch Zufall auf Milia – alleinerziehend und von der Liebe völlig desillusioniert. Hernandos Gefühlswelt wird mkit einem Mal auf den Kopf gestellt und er kann Milia nicht vergessen. Sie beide können sich der bedingungslosen Leidenschaft, die sie füreinander empfinden, nicht entziehen.“
(Quelle Amazon)



Beurteilung

Kann man sich als alleinerziehende Mutter wirklich auf eine Beziehung zu einem Sänger einlassen? Selbst, wenn dieser dann auch noch auf einem anderen Kontinent lebt? Der eine düstere Vergangenheit hat und diese mit einem nicht teilt? So dass man dadurch unbewusst mehr und mehr als jemals zuvor in Lebensgefahr schwebt?

Lea Peterson beschreibt anschaulich und authentisch sowohl die Liebesgeschichte an sich, als auch die Gedankengänge, Zweifel, Ängste und Hintergründe ihrer Protagonisten.

In einem flüssigen und angenehmen Schreibstil bringt sie ihren Plot zu Papier. Auch wenn einem die Entwicklung des Plots nach wenigen Seiten klar ist, schafft es die Autorin einen dennoch an ihr Werk zu binden. Unterstützung findet sie durch ihren angewandten personalisierten Erzählstil. Dadurch erhält der Leser sowohl Einblick in die Gefühlswelt der sympathischen Hauptprotagonistin Emilia als auch in die des Stars Hernando. Sympathisch macht beide Hauptprotagonisten, dass sie nicht blauäugig an die „Sache“ herangehen, mit beiden Beinen im Leben stehen und ihnen das Glück und Wohl ihrer Kinder stets an vorderster Front steht.

Alles könnte gut sein, wäre da nicht die „dunkle“ Vergangenheit von Hernando, die das Glück und schlimmer noch aller Leben bedroht…

Gekonnt baut Lea Peterson zum Ende hin Spannung auf und hinterlässt dem Leser einen absoluten Cliffhanger…

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es sich um ein authentisches, emotionales und realitätsnahes Werk handelt mit tiefen Gefühlen, Ängsten und der Bereitschaft ein Wagnis einzugehen. Die 356 Seiten lassen sich gut lesen und durch den Cliffhanger wird das Interesse des Lesers an die Fortsetzung geweckt.

Sollte jemand kein Interesse an einer Fortsetzung haben, kann er dennoch getrost das Buch auch singulär lesen.

Einzigester Kritikpunkt: im Mittelteil des Romans kamen mir manche Gegebenheiten etwas langatmig vor – aber dies ist mein persönlicher Eindruck und beeinträchtigt dennoch nicht mein Interesse am Plot.


Vielen Dank Lea Peterson für das Rezensionsexemplar.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen