Mittwoch, 8. April 2015

Cheerleader küsst man nicht von Poppy J. Anderson














Inhalt

Wenn Taylor Roberts drei Wünsche frei hätte, würde sie die ersten beiden selbstlos dafür einsetzen, den Hunger auf der Welt zu bekämpfen und Frieden zu stiften. Den dritten Wunsch würde sie jedoch völlig egoistisch für sich selbst verwenden, um den Tag aus ihrem Gedächtnis zu streichen, an dem sie Ian Carlisle begegnet ist.
Selbst Jahre nach ihrer ersten Begegnung lässt sich die Erinnerung an sein strahlendes Lächeln, seine charmanten Worte und seinen verlogenen, verdammenswerten und verabscheuungswürdigen Charakter einfach nicht abschütteln.
Als der Wide Receiver ausgerechnet zu dem Verein wechselt, bei dem Taylor als Cheerleader die Footballspieler anfeuert, wird ihr ganz persönlicher Albtraum Realität. Doch das erste Treffen mit ihm läuft anders ab, als sie es sich vorgestellt hat – Ian Carlisle scheint völlig vergessen zu haben, was auf dem College passiert ist, und geht davon aus, dass Taylor als Cheerleader Freiwild für den neuen Star der New York Titans ist.
Jedoch ist Taylor längst nicht mehr das verschüchterte Mädchen von damals und haut ihm die Starallüren um die Ohren, dass ihm Hören und Sehen vergeht.

„Cheerleader küsst man nicht“ ist der mittlerweile elfte Band der „New York Titans“-Reihe. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können einzeln gelesen werden.
(Quelle Amazon)


Beurteilung

Was, wenn man sich ausgerechnet erneut in den Mann verliebt, der einem schon mal das Herz gebrochen hat und einen in tiefster Verzweiflung zurückließ? Kann man wirklich den gleichen Fehler 2x begehen?

Poppy J. Anderson schürte in ihrer Lesung auf der Leipziger Buchmesse 03/2015 meine Neugier auf den 11. Band ihrer Erfolgsreihe rund um die NY Titans.

Durch ihren angenehmen, flüssigen und authentischen Schreibstil zieht die Erfolgsautorin ihre Leserschaft wieder in ihren Bann.

Der Erzählperspektivenwechsel, zwischen ihren beiden sympathischen Hauptprotagonisten, der introvertierten Taylor und dem „Womanizer“ Ian, ermöglicht dem Leser an den Gefühlslagen der Beiden teilzuhaben. Nur häppchenweise und wohldosiert zeigt Poppy J. Anderson dabei die gemeinsame Vergangenheit der Beiden auf und hält dennoch sehr lange einen entscheidenden Verständnisbaustein für die wirklichen Beweggründe Taylors zurück. Damit erzeugt sie zeitgleich einen Spannungsaufbau, um ihren Leser noch mehr an ihr Werk zu binden.

Sehr gut, plausibel, emotional und nachvollziehbar arbeitete die Autorin den inneren Kampf und die innere Zerrissenheit Taylors heraus: sowohl in Bezug auf ihre Gefühle Ian gegenüber, als auch dem Pflichtbewusstsein einer guten Tochter ihren Eltern gegenüber … siegt Pflichtbewusstsein oder der Drang selbstbestimmend durchs Leben zu gehen?

Wie in den anderen Büchern der Reihe auch, begegnen uns auch hier wieder liebgewonnene Protagonisten immer wieder. Dennoch sind die Bücher der Reihe in sich abgeschlossen und können auch singulär gelesen werden.


324 Seiten Lesevergnügen pur!

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